Orientierung im Labyrinth

Orientierung: Wege in den erfolgreichen Berufsstart

Ausbildungsvertrag

Der Ausbildungsmarkt ist hart umkämpft (Bild: aboutpixel.de / Benjamin Thorn)

Jugendarbeitslosigkeit ist eines der größten Strukturprobleme in der Europäischen Union. Die Ausbildungsstellen sind auch in Deutschland knapp bemessen. Deswegen ist es besonders wichtig, dass Jugendliche Zeit in die Berufsfindung und ihre Qualifikation für den Arbeitsmarkt investieren.

Orientierung und Qualifikation

Wer nicht weiß, was er mal werden will, sollte sich bereits während der Schulzeit in verschiedenen Arbeiten ausprobieren. Praktika und Ferienjobs können nicht nur das Taschengeld aufbessern, sondern helfen auch dabei, einige Berufe kennenzulernen und vielleicht sogar den eigenen Traumjob zu finden.

Wer sich für diese Jobs Arbeitszeugnisse ausstellen lässt, profitiert doppelt, denn damit können die Bewerbungsunterlagen später entscheidend aufgewertet werden. Auslandsaufenthalte und gute Englischkenntnisse sind ebenfalls ein Bonus bei dem alljährlichen Gerangel um Ausbildungsplätze.

Auslandsaufenthalt als Chance

Ein Schüleraustausch an einer US High School ist die ideale Gelegenheit, um viel zu lernen und den Lebenslauf nochmals aufzupeppen. Zudem gibt es keine bessere Chance Englisch zu lernen, was besonders wichtig ist. Schließlich sind gute Fremdsprachenkenntnisse mittlerweile in vielen Branchen eine der wesentlichsten Schlüsselqualifikationen überhaupt.

Eine andere Möglichkeit Englisch und andere Fremdsprachen zu verbessern sind mehrwöchige Sprachkurse im Ausland in den Schulferien. Auch hier haben Jugendliche die Möglichkeit, zahlreiche interessante Erfahrungen zu sammeln. Außerdem erhalten die Teilnehmer nach dem Abschluss eines solchen Kurses ein Zertifikat, das sie später ebenfalls ihren Bewerbungen beilegen können.

Zeugnis

Arbeitszeugnisse werten die Bewerbungsunterkagen auf (Bild: aboutpixel.de / Rainer Sturm)

Orientierung im Labyrinth

Trotz aller Qualifikationen ist es nicht immer einfach, sich im Labyrinth der Arbeitswelt zu orientieren. Die Vielzahl der Möglichkeiten macht es oftmals schwierig eigene Ziele zu setzen und diese zu erreichen. Zudem sind die Karrierechancen in den einzelnen Branchen sehr unterschiedlich.

Angesichts der derzeitigen Lage auf dem Arbeitsmarkt kann es kaum jemanden verübelt werden, dass er nicht im Alter von 16 Jahren genau weiß, was er in den nächsten 50 Jahren tun möchte. Es ist jedoch nie zu spät, einen neuen Weg einzuschlagen.

Schulabschlüsse können beispielsweise an Fern- und Abendschulen nachgeholt werden. Zur Finanzierung der Ausbildung und des Lebensunterhalts gibt es Schüler-Bafög. Wer das Abitur nachholt, kann anschließend an einer Hochschule studieren.

Auch während des Studiums sind Praktika und Auslandsaufenthalte ratsam, um nach dem Abschluss einen Weg aus dem Labyrinth zu finden.

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