Benzin und Diesel

Rekordhoch: Kraftstoffpreise so teuer wie nie

Teure Kraftstoffe

Regelmäßig führt der ADAC bundesweite Vergleiche durch, wie hoch die Kraftstoffpreise liegen und inwiefern sie geändert werden. Am Dienstag war erneut der Tag der Abrechnung gekommen und die Preise wurden verglichen. Das Ergebnis wird allen, die derzeit auf das Auto angewiesen sind, bekannt sein: Tanken ist teuer.

Leichte regionale Unterschiede sind erkennbar, aber die Grundstimmung ist eindeutig. Für E10 zahlen Autofahrer in Braunschweig und Mannheim durchschnittlich 1,732 Euro. Derzeit ist das Rekord an deutschen Zapfsäulen. Etwas günstiger tankt man dagegen in Dortmund und Würzburg mit rund 1,714 Euro. Der Preisunterschied zwischen der teuersten und der günstigsten Tankstelle liegt bei 1,8 Cent.

Mit dem Auto zur Euro 2012

In diesem Sommer ist Autofahren teuer (Bild: Ingor Normann – Fotolia)

Ebenso müssen auch Dieselnutzer derzeit tief in die Tasche greifen. Mit 1,579 Euro je Liter führt auch hier Braunschweig die Liste an. Chemnitz liegt als günstigste Stadt bei 1,559 Euro.

Der Durchschnitt des Dieselpreises verschiebt sich jedoch deutlich nach oben, da die meisten Städte fast den Höchstwert verlangen. Die Gesamtunterschied zwischen dem teuersten und dem günstigsten Dieselpreis liegt bei 2 Cent.

Für die Untersuchung hat der ADAC 20 deutsche Städte auf ihre Kraftstoffpreise hin untersucht. Dabei fiel besonders der temporäre Unterschied auf: Tankstellenbetreiber wechseln oft mehrmals täglich die Preise.

Sparsam fahren

Aus diesem Grunde sollten Autofahrer immer die Augen offenhalten – auch wenn der Tank noch nicht ganz leer ist. Die günstigen Preise gilt es auszunutzen.

Letztendlich hat aber die Fahrweise den höchsten Einfluss auf den Verbrauch – und damit auch auf die Zahllast. Denn wer sparsam fährt, kommt deutlich günstiger weg. Ohnehin gehen Inhaber von Elektroautos derzeit am besten aus der Krisensituation hervor.

Grundsätzlich gilt es, flott zu beschleunigen und möglichst untertourig zu fahren. So werden die Ressourcen am besten gespart. Um das zu erreichen, sollte man als Autofahrer möglichst nur kurz im Stand den Motor laufen lassen. Nach dem Anfahren gilt es rasch in den nächst höheren Gang zu wechseln.

Drehzahl ist entscheidend

Ab einer Drehzahl von etwa 2.000 U/min besteht meistens die Möglichkeit, den Gang zu wechseln. Zudem ist es auch im Stadtverkehr möglich, den 5. Gang zu nutzen, wenn man kaum Beschleunigungsphasen hat. Solange der Motor nicht ruckelt und man im Verkehr mitschwimmt, ist ein Zurückschalten nicht notwendig.

Ruckartige Brems- und Beschleunigungsmanöver müssen vermieden werden. Gerade diese führen zu einem besonders hohen Verbrauch. Für langfristige Bremswege wie die Zufahrt auf eine Ampel sollte die Bremswirkung des Motors ausgenutzt werden. Solche Tricks halfen bislang noch am besten gegen hohe Ausgaben für Kraftstoffe.

Auf adac.de kann tagesaktuell eingesehen werden, wo Kraftstoff zu besonderen Tiefst- oder Höchstwerten angeboten wird.

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