In London wird gekämpft

Paralympix 2012 – Sommerspiele für Behinderte starten

Die Olympischen Spiele sind beendet und die Sportler zurück in ihren Heimatländern. Doch noch ab dem 29. August schaut die Welt noch einmal nach London. Denn dann werden dort die XIV. Paralympischen Sommerspiele ausgetragen.

Hier messen all jene Sportler ihre Kräfte, die mit einer Behinderung leben. Erwartet werden etwa 4.200 Teilnehmer aus 165 Ländern. Das ist absoluter Rekord in der Geschichte des Wettkampfes.

Die Nationen im Überblick

Die Olympiade für behinderte Sportler

Alles begann im Jahre 1948. Damals fanden parallel zu den XIV. Sommerspielen in London Wettkämpfe für Rollstuhlfahrer statt. Seit 1960 haben sich die Paralympics zu einer regelmäßigen Veranstaltung etabliert.

Die Paralympix 2012 im Überblick
vom 29. August 2012
bis zum 09. September 2012
kämpfen 4.200 Sportlerinnen und Sportler
vereint in 165 Mannschaften
bei 503 Wettbewerben
in 20 Sportarten

Viele Sportarten gleichen denen der Olympischen Sommerspiele. So werden beispielsweise insgesamt 148 Wettbewerbe im Schwimmen ausgetragen und auch Radsport, Rudern oder Leichtathletikwettkämpfe sind zu sehen.

Zusätzlich stehen aber auch Sportarten wie Bankdrücken und 7-er Fußball für Teilnehmer mit Cerebralparese (Störungen des Bewegungssystems infolge Hirnschädigung).

Doch nicht nur gelähmte Sportler nehmen an den Spielen teil. So messen sich unter anderem Blinde im Fußball oder Schwimmen.

Rollstuhlrugby

Rollstuhlrugby ist eine der 20 Disziplinen, in denen die Athleten bei den XIV. Paralympics in London antreten. (Bild: IWRF Eron / CC 2.5)

Medienecho auf Rekordniveau

Der deutsche Behindertensportverband (DBS) entsendet in diesem Jahr insgesamt 150 Sportlerinnern und Sportler (88 Männer und 22 Frauen). Am stärksten vertreten sind dabei die Leichtathleten mit 33 Teilnehmern und die Rollstuhl-Basketballer (24 Teilnehmer).

Die seit ihrem neunten Lebensjahr blinde Berlinerin Daniela Schulte wird bei der Eröffnung am Mittwoch die deutsche Fahne tragen. Für die Schwimmerin sind es bereits die vierten Paralympics, an denen sie teilnimmt.

Mit mehr als 65 Sendestunden werden die beiden öffentlich-rechtlichen Sender „ARD“ und „ZDF“ in diesem Jahr beinahe doppelt so lange berichten, wie noch vor vier Jahren in Peking. Und auch auf den Social Media Plattformen „Facebook“ und „Twitter“ wird mit einem regen Interesse an den Spielen gerechnet.

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