„Ich brauche das Gefühl, geliebt zu werden!“

Keira Knightly über Liebe und dunkle Seiten in ihrem Leben

Das Glück mit ihrem Verlobten Klaxons-Sänger James Righton genießt Keira Knightley in vollen Zügen. Das prominente Paar ist seit Februar 2011 zusammen und seit Mai 2012 verlobt. Noch in diesem Jahr sollen die Hochzeitsglocken läuten. Doch der „Fluch der Karibik“-Star verriet jetzt in einem Interview mit der Zeitschrift „JOY“, dass es in ihrem Leben auch dunkle Seiten gibt.

Die Macht der Liebe

Die Schauspielerin strahlt vor Glück. Grund hierfür ist ihre Beziehung zu Musiker James Righton, den sie noch in diesem Jahr heiraten möchte. „Ich hätte gar keine Selbstsicherheit, wenn ich mich nicht von meinem Partner, meiner Familie und Freunden geliebt fühlen würde“, verriet die Mimin. Dieses Gefühl ist es auch, welchem Keira Knightley in der Glamour-Welt Hollywoods weiterhin ihre Bodenständigkeit verdankt.

Schon als Kind haben ihr ihre Eltern das Gefühl vermittelt, geliebt zu werden. Knightley kann sich eine Welt, ohne Liebe und Geborgenheit kaum vorstellen. „Dann wäre ich wahrscheinlich eine von diesen Frauen, die permanent im Mittelpunkt stehen müssen, weil sie ohne die öffentliche Aufmerksamkeit nicht leben können.“ Nie wolle sie deshalb die Macht der Liebe unterschätzen.

Keiras dunkle Seite

Dass in ihr auch eine dunkle Seite schlummert, zeigte die Schauspielerin in ihren letzten großen Rollen. Im Interview erklärte sie ihre Vorliebe für die harte Kost: „Es reizt mich, dass ich für Tragödien emotional an meine Grenzen gehen muss.“

So spielte Keira Knightley in „Eine dunkle Begierde“ 2011 eine Sadomaso-Sexszene. Die Szene verlangte ihr viel Überwindung ab. Zwar war sie in anderen Filmen bereits nackt zu sehen, doch die Darstellung einer sexsüchtigen Patientin, die mit ihrem Psychiater ein Verhältnis anfängt, war auch für Knightley etwas Neues. Vor Nervosität überlegte sie sogar, den Dreh abzusagen.

Expertin für ernstes Kino

Auch in ihrem aktuellen Film „Anna Karenina“, der am 6. Dezember in die Kinos kommt, geht es düster zu. Die Vorlage des Films ist der gleichnamige Klassiker von Leo Tolstoi, in dem es um einen Seitensprung mit fatalen Folgen geht.

Doch nicht nur die Buchvorlage verlangt der Schauspielerin das Beste ihres Könnens ab. Auch das Erbe, welches Keira Knightley mit dieser Hauptrolle antritt, wiegt schwer auf ihren Schultern. Der Roman wurde vor der Adaption von Regisseur Joe Wright bereits zwölf Mal verfilmt. Die Schauspielerin tritt damit in solch bedeutende Fußstapfen wie die von Greta Garbo oder Vivien Leigh. Zuletzt wurde die tragische Heldin 1997 von Sophie Marceau in einem Kinofilm verkörpert.

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