Die positive Wirkung des Koffeins

Kaffee- und Teekonsum beugen Alzheimer vor

Kaffee gegen Alzheimer

Erstmals haben Forscher den Wirkungsort der Substanz Koffein herausgefunden. Der Wirkstoff spricht den Assoziationskortex im Gehirn an. Diese Region ist für kognitive Assoziations- und Bewertungsprozesse zuständig. Kaffee stimuliert also den Bereich, der von der Alzheimer-Krankheit betroffen ist. Für die Forschung bedeutet das einen großen Fortschritt.

Medikamente zur Vorbeugung der bislang unheilbaren Krankheit können gezielter entwickelt und neue Behandlungsmethoden auf den Weg gebracht werden. Doch das ist nicht der einzige Vorteil von Koffein. „Die Aussage, dass Kaffee generell schädlich sei, ist heute nicht mehr haltbar“, sagte Thomas Hofmann, Direktor des Instituts für Lebensmittelchemie an der Westfälischen Wilhelms Universität. Frühere Untersuchungen machten den Kaffee für Bluthochdruck, Entwässerung und Herzrasen verantwortlich.

Koffein stimuliert das Gehirn

Eine besondere Wirkung haben die Anti-Oxidantien im Kaffee. Sie erhöhen den Zellschutz und beugen oxidativen DNA-Schäden vor. Dabei gehen die Wissenschaftler immer von einer maximalen Menge von vier Tassen pro Tag aus. Alles, was über dieser Menge liegt, kann für den Körper schädlich sein. Gerade schwangere Frauen sollten den Kaffeekonsum völlig zurückschrauben, da das fötale Wachstum gehemmt wird.

Kaffee

Espresso hat eine besonders hohe Koffein-Konzentration. (Bild:Gordito1869/Wikipedia CC BY 3.0)

Nicht zu vernachlässigen ist die stimulierende Wirkung des Koffeins. Die Substanz blockiert die Produktion Adenosin und erhöht die Ausschüttung von Dopamin, das für die Leistungsfähigkeit des Gehirns benötigt wird. Vor einer wichtigen Prüfung kann man also getrost auf eine Tasse Kaffe zurückgreifen. Deutsche Forscher fanden weiterhin heraus, dass auch die Entwicklung der Parkinson-Krankheit verlangsamt bzw. verhindert wird. Es gibt also genügend Gründe, um nicht auf das beliebteste Heißgetränk der Deutschen zu verzichten.

Es muss nicht immer nur Kaffee sein

Doch es muss nicht immer nur Kaffee sein. Auch in schwarzem und grünem Tee findet sich das gesundheitsfördernde Koffein wieder. Geringe Mengen beinhaltet auch Kakao, doch diese sind beinahe zu vernachlässigen. Der Wirkstoff Koffein ist in jedem Fall wesentlich gesünder, als es sein Ruf suggeriert. Doch nur in einer gemäßigten Konzentration entfaltet er seine volle Wirkung. Die Deutschen können also weiterhin jeden Morgen ohne Bedenken zum Kaffee greifen.

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