Kinovorschau

Was verbindet – „Cloud Atlas“ kommt mit Starbesetzung

Quer durch Raum und Zeit

Es sind sechs Geschichten, bei denen scheinbar weder im Ort des Geschehens noch in der Zeit der Handlung ein Zusammenhang besteht. Und doch sind sie alle in irgendeiner Weise miteinander verbunden. Alles fängt an mit dem amerikanischen Rechtsanwalt Adam Ewing im Jahre 1849. Seine Reise führt ihn über den Pazifik und er hinterlässt ein Tagebuch. Daran anknüpfend führt der „Wolkenatlas“ über beinahe 500 Jahre bis hinein in eine ferne Zukunft.

Einmal sind es die längst verschollen geglaubten Seiten des besagten Tagebuches, ein anderes Mal das Hologramm eines zum Tode verurteilten Klons, welche die einzelnen Geschichten zu einem Großen und Ganzen miteinander verweben. Nach fast drei Stunden offenbaren sich die scheinbar einzelnen Handlungsstränge dem Zuschauer als Teil einer ganzen Geschichte.

Teuerster deutscher Film mit internationalen Stars

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Gleich in drei verschiedenen Rollen glänzt Halle Berry im neuen Film „Cloud Atlas“ (Bild: Tom Sorensen/Wikipedia unter CC BY-SA 3.0)

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman des britischen Schriftstellers David Mitchell aus dem Jahre 2004. Regie führten Tom Tykwer („Lola rennt“, „Das Parfüm“) und die Wachowski-Geschwister Lana und Andrew, die sich schon die „Matrix“ – Triologie auf die Leinwand brachten. Bei „Cloud Atlas“ zeichnet sich das Trio außerdem für das Drehbuch verantwortlich.

„Cloud Atlas“ glänzt dabei mit Starbesetzung ersten Ranges. So ist Tom Hanks („Forrest Gump“, „Der Da Vinci Code“) nicht nur als Anwalt Adam Ewing zu sehen. Er glänzt gleich in vier verschiedenen Rollen.

Bei Halle Berry („X-Men“, „Catwoman“) sind drei. Mit an Bord sind auch Jim Broadbent („Harry Potter“, „Indiana Jones 4“) und Hugo Weaving (“Elrond” aus der “Herr der Ringe” Triologie, „Agent Smith“ aus der „Matrix“ Triologie).

Produziert wurde der bis heute „teuerste deutsche Film“ in den Babelsberger Studios in Potsdam. Gut 100 Millionen US-Dollar soll er gekostet haben. Seiner Premiere feierte „Cloud Atlas“ am 8. September im kanadischen Toronto anlässlich des dortigen internationalen Filmfestivals. Seit dem 26. Oktober ist er in den USA zu sehen und kommt am 15. November in die deutschen Lichtspielhäuser.

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