Tradition der Hoax setzt sich fort

Gerücht über Änderung der Facebook AGB verbreitet sich

Ein Gerücht sie zu knechten

Tausendfach verbreitet sich der Post und begegnet fast jedem Nutzer. Durch die erneute Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen hat Facebook das Recht, eigene Bilder zu kommerziellen Zwecken zu nutzen. Mittels einer einfachen Mitteilung auf der eigenen Pinnwand kann jeder dem Diebstahl der persönlichen Daten entgehen. Der Wahrheit entspricht das leider nicht. Und doch folgen viele User der Mitteilung, ohne sich Gedanken über den Post zu machen.

Denn eine Änderung der AGB gibt es nicht. Erst im vergangenen Jahr veröffentlichte Facebook die Neugestaltung des Textes, der die Spielregeln im sozialen Netzwerk regelt. Diese stießen zwar allerorts auf viel Kritik, setzten sich am Ende aber doch durch. Des Weiteren ist die Einforderung der Rechte über ein simples Bild natürlich nicht rechtsgültig. Doch der Post zeigt anschaulich, wie das Verhalten der Facebook-Nutzer ist. Eine einfache Falschmeldung genügt, um die User in Panik zu stürzen. Dank dieses Schneeball-Prinzips machen sich viele einen Spaß und veröffentlichen Falschmeldungen, die sich rasant verbreiten.

Wird Facebook kostenpflichtig?

Der Running Gag schlechthin ist die Mitteilung über die Einführung von Gebühren für das soziale Netzwerk. In regelmäßigen Abständen macht ein Hoax über ein kostenpflichtiges Facebook die Runde und erzürnt die Gemüter. Dabei ist das Credo des Unternehmens bereits auf der Startseite gut sichtbar. „Facebook ist und bleibt kostenlos“. Sehr viel klarer kann ein Statement nicht sein und trotzdem fallen jedes Mal neue User auf die Falschmeldung herein. Auch die Verbreitung eines Virus über einen bestimmten Kontakt ist eine beliebte Möglichkeit, für Aufregung zu sorgen.

„Kontakt Sarah nicht annehmen – Virus“ heißt es dann im Betreff der Nachricht, in der weiterhin erklärt wird, dass die Annahme des Kontakts einen Trojaner auf den Rechner installiert. Vermutlich ist der Kontakt noch bei Niemandem angekommen und trotzdem hält sich der Hoax hartnäckig. Periodisch wechseln die Ersteller der Falschmeldung den Namen aus, doch das Prinzip bleibt das Gleiche. Dabei spielen die Gerüchte nur den natürlichen Trieb der Menschen wieder. Man erzählt sich gerne Geschichten, ganz egal, ob diese der Wahrheit entsprechen. In der Generation des Internets geschieht das nur sehr viel schneller.

Alle sozialen Netzwerke von Hoaxes betroffen

Bereits in den ersten Messenger berichteten dubiose Gestalten von der Schließung des Dienstes oder der Verbreitung eines Virus. Die gleichen Meldungen fanden sich in MySpace und StudiVZ wieder und erreichten am Ende natürlich auch Facebook. Natürlich sollte man im Internet vorsichtig sein und auf Gefahren durch Malware aufpassen. Doch die meisten Meldungen in den sozialen Netzwerken kann man getrost in das Reich der Märchen verbannen. Wer sich nicht von der allgemeinen Hysterie anstecken lässt, erkennt Hoaxes sehr schnell und kann sich über die Aufregung der anderen Nutzer amüsieren. Die Geschäftsbedingungen von Facebook bleiben ebenso bestehen, wie die Kostenfreiheit.

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