Digitaler Wegweiser

Googles „Indoor Maps“ startet in Deutschland

Internet

Suchmaschinenriese Google startet seine „Indoor-Maps“ jetzt auch in Deutschland. (Bild:Fan Yang/Wikipedia unter CC BY-SA 3.0)

Wer sich in fremden Städten zurechtfinden muss, greift gern auf eine digitale Karte zurück. Neben dem Internetriesen Google haben dies auch andere Hersteller erkannt. So baut etwa Apple seit Kurzem auf einen eigenen Kartendienst und auch die finnische Handy-Schmiede Nokia drängt mit der Plattform „Here“ in das lukrative Segment.

Navigation in Innenräumen wird erleichtert

Um seinen Nutzern noch mehr Service zu bieten, integrierte Google bereist vor einem Jahr die sogenannten „Indoor-Maps“ in seinen Dienst. Damals allerdings nur in den USA. Nachdem der Konzern die Funktion nach und nach in Europa eingeführt hat, wird sie ab Dienstag dieser Woche auch in Deutschland verfügbar sein.

Um die Akzeptanz des neuen Dienstes zu erhöhen, liefert Google gleich das passende Tool zur Erstellung der Karten. Damit können Betreiber von Flughäfen, Eventhallen, Museen oder Konsumtempeln Karten ihrer Räumlichkeiten erstellen und zu „Google Indoor-Maps“ hinzufügen.

Mit der passenden App für Android Smartphones oder Tablets sollen sich die Nutzer von „Indoor-Maps“ anschließend leicht in den Gebäuden zurechtfinden. Dabei sollen sie nicht nur schnell das nächste Café oder eine öffentliche Toilette ausfindig machen. Google zeigt ebenfalls den Standort von Freunden innerhalb des Gebäudes an. Latitude heißt diese Funktion. Damit kann man den eigenen Standort für Freunde freigeben und gleichzeitig sehen, wo im Gebäude sie sich aufhalten.

Kampf um die „Herrschaft über die Welt“

Digitale Kartendienste erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und damit einen stetig wachsenden Markt. So gesehen war es wenig verwunderlich, dass der iPhone und Mac-Produzent Apple Mitte 2012 seinen eigenen Kartendienst ins Leben rief. Diese Entscheidung bedeutete gleichzeitig das Aus für die „Maps“ des Smartphone-Konkurrenten Google auf den Apple-Produkten.

Und auch der finnische Mobilfunkhersteller Nokia drängt jetzt auf den Markt. „Here“ heißt der Kartendienst des Handybauers und ist für Android, für iOS und für Windows verfügbar.

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