Clever Energie sparen

Das Eigenheim mit Solartechnik ausstatten

Sonnenenergie Haus

Große und steile Dächer eignen sich hervorragend für die Installation einer Solaranlage. (Bild: Túrelio/Wikipedia unter CC BY-SA 3.0)

Die hohen Strompreise lassen viele Hausbesitzer an die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage (PV) denken. Damit gewinnt man einerseits Unabhängigkeit, andererseits kann man den nicht selbst verbrauchten Strom zu garantierten Preisen in das Netz einspeisen und verdient mit der Anlage, neben den positiven Auswirkungen auf die Umwelt, auch noch Geld.

Der ins Netz eingespeiste Strom wird vom Netzbetreiber nach den Regelsätzen vergütet. Diese belaufen sich derzeit bei Dachanlagen bis 10 Kilowatt-Peak (kWp) auf 17 Cent/kWp. Die Vergütungszeit beträgt 20 Jahre, in 12-13 Jahren ist die Anlage bezahlt und der eigene Strom ist kostenfrei. Allerdings sollte man nicht zulange mit dem Bau warten, da die Einspeisevergütung sinkt.

Was Hausbesitzer beachten sollten

Um effizient Strom zu produzieren, sollte das Dach in die richtige Richtung zeigen und wenn möglich keine produktionsmindernde Verschattung aufweisen. Die Dachfläche muss zudem groß genug sein, um genügend Module aufnehmen zu können. Es ist empfehlenswert, durch eine Fachfirma das Dach ausmessen und begutachten zu lassen. Daraufhin wird ein unverbindliches Gutachten erstellt, aus dem sich die Rentabilität unter Verwendung eines bestimmten Modulfabrikats, zum Beispiel Trina Solar, berechnen lässt.

Da die Anlage 25 Jahre und mehr laufen kann, sollte man nur einer qualitätsbewussten Firma den Auftrag zu Installation erteilen. Billigprodukte an Steckverbindern, Kabeln und auch Modulen mindern die Ausbeute deutlich und sorgen schon nach wenigen Jahren für neue Kosten. Wer jedoch auf hochwertige Anlagen setzt, freut sich bei jedem Blick auf das Display der PV-Anlage, das gerade im Sommer immer neue Höchstwerte anzeigt.

Sonnenenergie ISS

In der Raumfahrt haben sich Solarpanels als effizienteste Energiequelle heraus kristallisiert. (Bild: gemeinfrei- NASA/Wikipedia)

Regelmäßige Reinigung erhält die Leistungsfähigkeit

Zwar sind Photovoltaik-Anlagen grundsätzlich auf Selbstreinigung ausgelegt, doch in bestimmten Situationen ist eine Säuberung notwendig. Grundsätzlich gilt, dass Anlagen, die über einen Neigungswinkel von mehr als 20 Grad verfügen, weniger reinigungsbedürftig sind. Doch gerade an den Rahmen hält sich der Dreck hartnäckig und mindert die Leistungsfähigkeit. Mittlerweile haben sich verschiedene Firmen auf die Säuberung der PV-Anlagen spezialisiert. Das lohnt sich vor allem für Solartechnik-Besitzer, die im ländlichen Raum wohnen und von Staub oder Dreck von den Feldern betroffen sind.

Wer sich jetzt für eine Solaranlage entscheidet, investiert in die eigene Zukunft. Zwar erscheinen die Anschaffungskosten im ersten Moment sehr hoch. Doch bereits nach wenigen Jahren hat sich der Kauf amortisiert und man kann mit Einnahmen rechnen. Zudem kann man am Abend mit ruhigem Gewissen den Fernseher einschalten, der nur mit sauberer Energie betrieben wird.

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