Die Saison beginnt

Formel 1: Vettel und der Wunsch nach Titel Nummer Vier

Sebastian Vettel mit Pokal in Bahrain

Sebastian Vettel will in der neuen Formel-1-Saison den vierten Titel klar machen. (Bild: Ryan Bayona/Wikipedia unter CC BY 2.0)

Das letzte Rennen der vergangenen Saison hängt noch in den Köpfen der Fans. Fernando Alonso fuhr souverän seine Runden, während Sebastian Vettel das Feld von hinten aufrollen musste. Kurzzeitig schien der Weltmeister-Titel für den Spanier in greifbarer Nähe. Doch am Ende reichte Vettel ein sechster Platz zur Titel-Verteidigung. Zum dritten Mal kürte sich der Heppenheimer zum Champion der Formel 1 und Alonso blieb erneut nur der zweite Rang.

Alonso drängt auf Revanche

In der Winterpause arbeitete der stolze Spanier hart an seiner Fitness und ließ auch seinem Team keine ruhige Minute. Das Ferrari-Lager werkelte unermüdlich an dem neuen Wagen, um den technischen Vorsprung der Red Bull auszugleichen – mit Erfolg: „Das Auto ist von einem anderen Stern verglichen mit dem Wagen, mit dem wir vor einem Jahr die Tests begonnen haben“, sagte Alonso nach Abschluss der Testfahrten. Gleichzeitig ließ er keine Gelegenheit aus, Vettel zu provozieren: „Mein stärkster Gegner ist Lewis Hamilton. So war es im vergangenen Jahr, und so wird es auch in diesem Jahr sein.“

Den Weltmeister interessieren solche Anfeindungen nicht. Vettel fokussiert sich auf die kommenden Tage in Australien. Eine Beziehung zu seinem neuen Wagen hat er bereits aufgebaut. Die traditionelle Namensfindung für den Red Bull ergab in diesem Jahr „Hungry Heidi“. Mit der hungrigen Heidi plant der Deutsche seine Titelverteidigung. Der Name ist gleichzeitig eine Warnung an die Konkurrenz: Sebastian Vettel ist noch lange nicht satt. „Der WM-Pokal soll noch etwas länger in meiner Vitrine stehen bleiben“, merkte Vettel lachend an.

Neue Saison, neue Regeln

Die neue Saison hält für die Fans nicht nur das alte Duell zwischen Vettel und Alonso bereit. Auch einige Regeländerungen sorgen für neue Spannung. Schon bei der Qualifikation für ein Rennen müssen sich die Fahrer auf Veränderungen einstellen. Das Drag-Reduction-System (DRS) darf nicht mehr frei verwendet werden. Wie im Rennen darf es nur in einem festgelegten Bereich benutzt werden. DRS erlaubt höhere Geschwindigkeiten auf Geraden und in schnellen Kurven. Nach dem Qualifying muss sich noch mindestens ein Liter Benzin im Tank befinden. Ein unvorhergesehenes Ereignis zählt nicht als Ausrede für eine geringere Menge.

Die Autos starten bei der Formel 1

Traditionell startet die Formel 1 in Australien. (Bild: (c) RTL / Lukas Gorys)

Auch das Überholen ändert sich. Spurwechsel dürfen nur solange vorgenommen werden, bis der Frontflügel am Hinterrad des Gegners auftaucht. Die Änderung dient in erster Linie der Sicherheit, bei Nichtbeachtung droht eine Durchfahrtstrafe. Das Feld und der Rennkalender verkleinerten sich während der Winterpause. Team HRT stieg wieder aus der Formel 1 aus; und das Rennen von New Jersey zieht noch nicht in den Terminkalender ein.

Ob sich die Machtverhältnisse der Formel 1 in der neuen Saison ändern, liegt auch an den Transfers. Lewis Hamilton fährt an der Seite von Nico Rosberg bei Mercedes, Sergio Perez darf seine Künste dafür bei McLaren unter Beweis stellen. Der Deutsche Nico Hülkenberg tauscht seinen Force India gegen einen Sauber und Charles Pic verdient sein Geld ab sofort bei Caterham.

Die Formel 1 im Fernsehen bei RTL

Im ersten Rennen der Saison in Australien wird noch keine Entscheidung über den Titel fallen. Doch ein erster Schlagabtausch der Top-Teams wird aber einen Trend erkennen lassen. Wie immer berichtet RTL ausführlich über das Rennwochenende. Am Samstag beginnt die Übertragung mit der Berichterstattung des letzten freien Trainings und der Qualifikation. Bereits ab 6:00 Uhr können die Fans dabei sein, wenn Redbull, Ferrari und Co um die besten Plätze für das Rennen kämpfen. Das Rennen beginnt am Sonntag, 17.03.2013, erst um 7:00 Uhr. Trotzdem beginnt RTL seinen Vorbericht bereits am 5:45 Uhr. Dann meldet sich Florian König von der Strecke im Albert Park, bevor Christian Danner und Heike Waßer in der Kommentatorenbox übernehmen.

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