Mit Googles Doodle Gott spielen

Earth Day 2013 – Der internationale Tag der Mutter Erde

Geschichte und Hintergründe des Earth Days

Der „Earth Day“ wurde 1969 von dem damaligen US-Senator von Wiscousin, G. Nelson, initialisiert, um auf die Probleme der weltweiten Umweltverschmutzung aufmerksam zu machen. Seit Anfang an war das alljährlich in den USA stattfindende Ereignis sehr beliebt und wurde von Tausenden Universitäten und Colleges gefeiert. Beim ersten „Tag der Erde“ 1970 beteiligten sich etwa 20 Millionen Menschen an der Aktion.

Erst 1990 schwappte die Welle nach Europa und Asien über, was den „Earth Day“ zu einem international gefeierten Tag für Umwelt und Natur werden ließ. Im Jahr 2009 wurde es durch einen Vorschlag der bolivianischen Regierung offiziell: Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärte den 22. April zum „Internationalen Tag der Mutter Erde“. Daneben ist er als Tag der Schöpfung für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Amerika ein kirchlicher Feiertag. 2012 nahmen rund 200 Millionen Menschen aus 141 Ländern teil.

Fünf Fakten zum Tag der Erde

  • Erstmals 1970, nach Vorschlag des US-Senators von Wisconsin, G. Nelson.
  • Am ersten „Earth Day“ beteiligten sich rund 20 Millionen Menschen in den USA.
  • Seit 1990 wird der „Tag der Erde“ auch international gefeiert.
  • 2009 von der UN-Generalversammlung zum „Internationalen Tag der Mutter Erde“ ernannt.
  • Am „Tag der Erde“ 2013 nehmen 175 Länder und etwa 250 Millionen Menschen teil.

Prominente Unterstützer

Viele Prominente setzen sich schon seit Jahren für eine saubere Umwelt und den bewussteren Umgang mit unseren Ressourcen ein. Als Vorbilder haben sie über die Jahre eine weltweite Entwicklung ins Rollen gebracht. Als zum Beispiel Leonardo DiCaprio den „Earth Day 2000“ eröffnete, waren alleine rund 400.000 Besucher anwesend. Der ehemalige US-Vizepräsident und Präsidentschaftsbewerber Al Gore gilt ebenfalls als Wegbereiter und großer Unterstützer. Für sein Umwelt-Engagement und den Kampf gegen den Klimawandel erhielt er 2007 den Friedensnobelpreis.

Auch Musiker machen mit ihren Songs auf die Erde und ihre Vergänglichkeit aufmerksam. So wurde Michael Jacksons „Earth Song“ in Bezug auf den „Earth Day 1995“ veröffentlicht. In New York ist der „Tag der Erde“ schon seit Jahren nicht mehr zu übersehen. Die Ikone der Stadt, das Empire State Building, wird von der der Dämmerung bis Mitternacht grün bestrahlt.

Googles Doodle

2001 zeigte Google sein erstes Doodle (deutsch: Gekritzel) zum „Tag der Erde“ und wurde zu einem der größten Unterstützer des weltweiten Feiertags. Das diesjährige Doodle zeigt die sich durch Jahreszeiten und wechselndes Wetter verändernde Erde als Scheibe. Im See tummeln sich Fische, Bären stecken ihren Kopf aus der Höhle und Büsche und Bäume wachsen. Durch Anklicken lässt sich sogar das Wetter beeinflussen.

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