Immer eine Reise wert

Budapest: Historisches Juwel im Herzen Europas

Buda und Pest – zwei gegensätzliche Stadtteile

Budapest - Blick vom Géllert-Berg auf die Donau

Budapest – Blick vom Géllert-Berg auf die Donau (Bild: Denis Barthel/Wikipedia unter CC BY-SA 1.0)

Budapest entstand 1873 durch die Zusammenlegung der eigenständigen Städte Buda, Óbuda und Pest. Heute hat Ungarns Metropole 1,7 Millionen Einwohner und ist damit die größte Stadt an der Donau. Der imposante Fluss teilt die Stadt in das östliche, flache Pest und das westliche, hügelige Buda. In Buda erheben sich der Géllert-Berg mit Freiheitsstatue und Zitadelle und der Burgberg mit dem majestätischen Burgschloss. Das Budaer Burgviertel mit grandiosem Donaupanorama zählt seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Am anderen Ufer erstreckt sich das quirlige Pest, das Geschäftszentrum der Donaumetropole. Pest lockt mit Einkaufsmeilen wie der Andrássy út und einem beachtlichen Kulturangebot.

Die Donau – Lebensader der Großstadt

Nicht verpassen

  • Aussicht vom Budaer Burgberg
  • Einkaufsbummel in Pest
  • Spaziergang auf der Margareten-Insel
  • Geschichtswissen auffrischen im ‚Haus des Terrors‘
  • Torte essen im Kaffeehaus
  • Entspannen im Thermalbad

Die Donau mit ihren acht Brücken zählt zu den größten Attraktionen der Stadt. Von ihr aus lassen sich das beeindruckende Parlamentsgebäude auf der Pester Seite oder die Kettenbrücke, Wahrzeichen der Stadt, mit dem Burgberg im Hintergrund bewundern. Die Margareten-Insel ist die grüne Lunge der Stadt und lädt zum Spazieren und Durchatmen ein. Im August zieht das Sziget-Festival auf der Obudai-Insel zahllose Rockmusik-Fans nach Budapest.

Kulturelle Vielfalt von musikalisch bis kulinarisch

Neben dem Sziget-Festival ist besonders das Frühlingsfestival für klassische Musik hervorzuheben. Ansonsten bietet das Budapester Nachtleben viel Auswahl: Morrison’s 2 ist der größte Mainstream-Club, das RIO ist beliebt bei Freunden der elektronischen Musik. Wer es ruhiger mag, geht in ein traditionelles Kaffeehaus und gönnt sich ein Stück Dobos-Torte. Das bekannteste ist das Café Gerbeaud am Vörösmarty Platz. Zahlreiche Theater, darunter das Ungarische Nationaltheater Nemzeti Színház, und Museen, etwa das Museum der Bildenden Künste, ergänzen das kulturelle Angebot.

Budapest - Parlamentsgebäude

Budapest – Die Perle der Donau – Hier lassen sich Kultur und Enspannung verbinden (Bild: KittyKati727/wikipedia unter CC BY-SA 2.5 HU)

Spuren der europäischen Geschichte

Im ältesten Stadtteil Óbuda am westlichen Donauufer finden sich Überreste der römischen Siedlung Aquincum. Mauerreste und Amphitheater zeugen von der 2.000 Jahre alten Provinzhaupstadt. Bereits die Römer nutzten die Thermalquellen Budapests; unter osmanischer Herrschaft wurde die Badekultur zu einem Charakteristikum der Stadt. Ein Besuch im bekannten Géllert-Bad oder dem 500 Jahre alten Rudas-Bad ist ein Muss. Die jüngere Geschichte zeigt sich im „Haus des Terrors“, das sich mit nationalsozialistischer und kommunistischer Gewaltherrschaft beschäftigt.

Sommer oder Winter – immer etwas zu tun

Das angenehmste Klima herrscht von Juli bis September, der Frühsommer ist oft verregnet. Die Winter werden sehr kalt; dann lässt es sich im Thermalbad oder Kaffeehaus herrlich aufwärmen. Budapest hat seinen Besuchern zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten.

Optionen

Drucken Drucken Schriftgröße Schrift vergrößern Schrift verkleinern Schriftgröße zurücksetzen
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (noch nicht bewertet)
Loading...

Kommentar abgeben