Grand Prix der Bundesländer

Bundesvision Song Contest 2013: Das sind die Kandidaten

Max Herre vertritt als prominentester Teilnehmer das Land Baden-Württemberg beim Bundesvision Song Contest 2013

Max Herre vertritt als prominentester Teilnehmer das Land Baden-Württemberg beim Bundesvision Song Contest 2013 (Bild: © ProSieben/Ronald Dick)

Bundesvision Song Contest zum ersten Mal in Baden-Württemberg

Am Donnerstag, den 26. September, findet Stefan Raabs Bundesvision Song Contest 2013 statt. Austragungsort ist diesmal die SAP Arena in Mannheim. Damit wird der „BuViSoCo“ zum ersten Mal in Baden-Württemberg, dem Bundesland des Vorjahressiegers Xavier Naidoo, veranstaltet. Der Sänger, der als XAVAS den Wettbewerb 2012 zusammen mit dem Rapper Kool Savas gewann, wird bei der Veranstaltung außer Konkurrenz auftreten. Für jedes der 16 deutschen Bundesländer tritt ein Act an. ProSieben überträgt den Bundesvision Song Contest live ab 20.15 Uhr.

De Fofftig Penns rappen auf plattdeutsch für die Hansestadt Bremen.

De Fofftig Penns rappen auf plattdeutsch für die Hansestadt Bremen. (Bild: © ProSieben/Marcel Schaar)

Die HipHop-Szene ist gut vertreten

Mit Max Herre, der für Baden-Württemberg antritt, hat die deutsche HipHop-Szene bereits einen prominenten Vertreter. Aber auch weniger bekannte Rapper sind beim BuViSoCo 2013 mit dabei: als geheimer Favorit gilt etwa der schräge Berliner Rapper McFitti, der stets mit Vollbart, Sonnenbrille und Baseball-Cap unterwegs ist. Mit seinem Song „Fitti mit’m Bart“ repräsentiert er die deutsche Hauptstadt. Für das Saarland kommt der ebenso schräge, aber doch ganz verschiedene Rapper DCVDNS. Hipster-Brille und Pullunder sind seine Markenzeichen und der Songtitel „Eigentlich wollte Nate Dogg die Hook singen“ gibt einen Vorgeschmack auf den eigenwilligen Humor des Saarländers. Sehr gespannt sind viele auch auf den Auftritt der Bremer HipHop-Kombo De fofftig Penns.

  • Das Trio rappt ausschließlich auf plattdeutsch und nennt seine elektronisch beeinflusste Musik daher ‚Dialektro‘.

Die Kandidaten 2013 im Überblick:

  • Ba-Wü: Max Herre
  • Bayern: Charly Bravo
  • Berlin: Mc Fitti
  • Brandenburg: Keule
  • Bremen: De Fofftig Penns
  • HH: Johannes Oerding
  • Hessen: Sing Um Dein Leben
  • MV: Guaia Guaia
  • Niedersachsen: Bosse
  • NRW: Pohlmann
  • RP: Mega! Mega!
  • Saarland: DCVDNS
  • Sachsen: T.C.H.I.K.
  • Sachsen-Anhalt: Adolar
  • Schl.-Holstein: Luna Simao
  • Thüringen: Hannes Kinder & Band

Solokünstler präsentieren ihre Lieder

Auch Fans von Singer-Songwritern werden auf ihre Kosten kommen. Für Hamburg etwa tritt der smarte und erfolgreiche Johannes Oerding an. „Nichts geht mehr“ heißt sein Song; die Karriere des 31-jährigen Musikers geht aber seit einigen Jahren steil bergauf. Er hat mittlerweile sein drittes Album veröffentlicht. Direkte Konkurrenz für ihn dürften Bosse, Ingo Pohlmann und Hannes Kinder darstellen. Der sympathische Axel Bosse holte bereits 2011 für Niedersachsen den dritten Platz. Dieses Jahr geht er mit dem Song „So oder so“ erneut an den Start. Auch Ingo Pohlmann ist kein Neuling im Contest; er nahm bereits 2007 teil. Mit seinem Folk-Pop wird er auch 2013 Nordrhein-Westfalen vertreten. Mit Hannes Kinder & Band schickt Thüringen dagegen einen Newcomer ins Rennen. Er wird den Pop-Titel „Déjà-vu“ performen. Einzige weibliche Solokünstlerin ist die erst 17 Jahre alte Luna Simao. „Es geht bis zu den Wolken“ heißt ihr Song, mit dem die Soulsängerin Schleswig-Holstein repräsentieren wird.

Straßenmusiker und Riot Girls

Einiger Sympathiepunkte können sich die Jungs des Duos Guaia Guaia aus Mecklenburg-Vorpommern bereits sicher sein. Mit ihrer interessanten Geschichte bekamen sie viel mediale Aufmerksamkeit:

  • Um sich ganz ihrer Leidenschaft zu widmen, wurden sie zu obdachlosen Nomaden und tingelten als Straßenmusiker durch die Republik.

Sie wurden so erfolgreich, dass sie einen Plattenvertrag mit Universal bekamen. Beim BuViSoCo treten sie mit dem Titel „Terrorist“ und ihrem Mix aus Elektro, Pop und Reggae an. Interessant, aber ganz anders sind die Mädels von „The toten Crackhuren im Kofferraum“, kurz T.C.H.I.K., die für Sachsen antreten. Als Riot Girl-Band verstehen sie sich und machen eine abgedrehte Mischung aus Punk, Pop und Elektro. Ihr Songtitel „Ich brauch keine Wohnung“ dürfte auch den Jungs von Guaia Guaia gefallen.

Guaia Guaia sind Straßenmusiker aus Mecklenburg-Vorpommern

Guaia Guaia sind Straßenmusiker aus Mecklenburg-Vorpommern. (Bild: © ProSieben/Tobias Hametner)

Pop und Rock beim Bundesvision Song Contest 2013

Die Pop-Sparte wird dieses Jahr vor allem vom Gesangskollektiv Sing um dein Leben repräsentiert. Das 14-köpfige Ensemble, das aus der Castingshow „The Voice of Germany“ entstanden ist, vetritt Hessen mit dem Titel „Unter meiner Haut“. Für Bayern tritt die Elektropop-Band Charly Bravo an, die in ihren Texte gerne ironischer Weise die Münchner Schickeria veräppeln – zu der sie doch selbst gehören. Beim BuViSoCo präsentieren sie ihren Song „Dreckige Namen“. Brandenburg entsendet mit dem Duo Keule und ihrem Song „Ja genau!“ eine Kreuzung aus Pop, Rock und Comedy. Da dürfte es spaßig zugehen. Ernsthaftere Rockmusik machen dagegen Adolar aus Sachsen-Anhalt. Mit „Halleluja“ werden sie es mit ihrem Stil aus Post-Hardcore und Indierock krachen lassen. Indierock wird es auch von Mega! Mega! geben. Die vier Musiker vertreten mit ihrer Single „Strobo“ Rheinland-Pfalz. Ob sie sich gegen ihre Konkurrenten aus den HipHop-, Pop- und Songwriter-Szenen durchsetzen können, wird sich am Donnerstag Abend zeigen.

Die Buvisoco-Kandidaten 2013

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