Konkurrenz im Low-Price-Segment

Moto G: Günstiges 4,5-Zoll-Smartphone von Motorola

Günstig, aber nicht billig

Handy-Modelle

Nach einer weniger erfolgreichen Zeit bleibt abzuwarten, ob sich das Moto G auf dem Smartphone-Markt behaupten wird (Bild: Scanrail – Fotolia)

Mit dem Moto G will Motorola nicht nur den Anbietern anderer niedrigpreisiger Smartphones Konkurrenz bereiten. In der Vorstellung am 13. November wurde betont, dass das Moto G ohne Probleme in der Lage sei, es mit den viel teureren Geräten von Apple aufzunehmen. Ob das tatsächlich stimmt oder es sich bloß um einen typischen Marketing-Spruch handelt, wird sich schon am 21. November herausstellen, wenn das Moto G in Deutschland erscheint.

Zwar wurden nicht die neuesten technischen Komponenten vewendet, diese brauchen sich dennoch nicht hinter den Flaggschiffen von Apple, Samsung und Co. verstecken. Ein Vierkern-Prozessor sorgt für die nötige Leistung und auch ein Arbeitsspeicher von „nur“ einem Gigabyte ermöglicht ohne Weiteres anspruchsvolle Anwendungen.

Pluspunkt für Preis-Leistungs-Verhältnis

Kann oder möchte man sich ein teures iPhone oder das Top-Modell von Samsung, das Galaxy S4, nicht leisten, ist das Moto G von Motorola möglicherweise die perfekte Lösung. Die integrierte fünf Megapixel Kamera ist in der Lage, Videos mit einer Auflösung von 720p aufzunehmen, die auf dem 4,5 Zoll HD-Display in brillanter Schärfe angeschaut werden können. Damit hat das Moto G einen größeren Bildschirm als beispielsweise das iPhone 5S, ist aber immer noch kleiner als das Galaxy S4 von Samsung.

Ein angenehmer Sitz in der Hand wird durch die leicht gebogene Rückseite ermöglicht und mit nur 143 Gramm ist das Smartphone auch angenehm leicht. Es besteht die Wahl zwischen einer Version mit acht und einer Version mit 16 Gigabyte internem Speicher, für die 169 beziehungsweise 199 Euro fällig werden. Angesichts der gebotenen Features ist dieser Preis kaum zu unterbieten.

Kleine Schwachstellen

So beeindruckend die Eigenschaften des Moto G auch sein mögen, ein paar Negativpunkte muss man als Käufer hinnehmen. Der Speicher ist nicht durch eine Karte erweiterbar, weshalb für viele die acht Gigabyte Variante nicht infrage kommen wird. Als Trost spendiert Google zwei Jahre lang die kostenlose Nutzung eines Cloudspeichers von 50 Gigabyte, auf den bequem vom Smartphone aus zugegriffen werden kann.

Die Akkulaufzeit ist mit nur einem Tag knapp bemessen und dürfte für Vielsurfer und -telefonierer weniger erfreulich sein. Außerdem wird der schnelle Übertragungsstandard LTE nicht unterstützt. Die gerade erst veröffentlichte Version 4.4 des Betriebssystems Android ist ebenfalls nicht auf dem Moto G zu finden, sondern soll erst Anfang 2014 durch ein Update zu beziehen sein.

Wenn man diese kleinen Abzüge in Kauf nehmen kann und keinen großen Wert auf High-End-Technik legt, könnte für eine anstehende Neuanschaffung durchaus das Moto G von Motorola in Frage kommen.

Die wichtigsten Eigenschaften des Moto G auf einen Blick

  • Betriebssystem: Android 4.3
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 400 Quad-Core
  • RAM: 1 Gigabyte
  • Gewicht: 143 Gramm
  • Display: 4,5 Zoll HD (1280 mal 720 Pixel)
  • Hauptkamera: 5 Megapixel mit LED-Blitz und Zeitlupenfunktion für Videos
  • Frontkamera: 1,3 Megapixel
  • Speicher: 8 Gigabyte (169 Euro) oder 16 Gigabyte (199 Euro), nicht erweiterbar

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