Ein Dank an alle Frauen

Internationaler Frauentag: Fakten über das weibliche Geschlecht

Am Internationalen Frauentag gedenkt man der Rechte der Frauen. (Bild:Christian Schwier/Fotolia.com)

Am Internationalen Frauentag gedenkt man der Rechte der Frauen. (Bild:Christian Schwier/Fotolia.com)

Wandert man derzeit durch die deutschen Städte, fällt ein Plakat besonders auf: Die Einladung zum internationalen Frauentag. Verschiedene Bars, Kneipen und andere Etablissements haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Tag des weiblichen Geschlechts ebenso frivol und feucht-fröhlich zu gestalten wie Himmelfahrt, der gleichermaßen als Männertag gilt. Strippende Männer sind dann der Höhepunkt des Tages, der ursprünglich die Rechte der Frau stärken sollte. Da dies in Deutschland mittlerweile aber nicht mehr im gleichen Maße nötig ist, nutzt man den Tag zum ausgelassenen Feiern.

Startschuss für die Rechte der Frauen

Clara Zetkin stieß diese Entwicklung vor mehr als einhundert Jahren an. Am 27. August 1910 schlug die Sozialistin auf einer Frauenkonferenz die Einführung eines Frauentags vor. Im Fokus der Bemühungen stand die Gleichberechtigung der Frau und die Möglichkeit, demokratisch wählen zu dürfen. Allerdings dauerte es noch acht weitere Jahre, bis das Frauenwahlrecht in Deutschland Einzug erhielt. Den ersten Internationalen Frauentag zelebrierten Frauen am 19. März 1911. Gefeiert wurde in Deutschland, Dänemark, Schweiz und Österreich-Ungarn.

Internationaler Frauentag

Ein Plakat mit Forderungen des Frauentags 1928. (Bild: SPÖ Presse und Kommunikation/Wikipedia unter CC BY 2.0)

Dass der Internationale Frauentag jährlich im März durchgeführt wird, hat einen historischen Hintergrund. Clara Zetkin und ihre Mitstreiterinnen sahen den März als Monat der Revolution an. Sowohl die Deutsche Revolution 1848 als auch die Pariser Kommune 1871 fanden im März statt. Der geschichtsträchtige Monat sollte den Frauen europaweit zeigen, dass es sich lohnt, für die eigenen Ziele zu kämpfen. Doch der große Erfolg des Frauentags schien bereits 1918 beendet zu sein. Die Reichsregierung beschloss die Einführung des gleichberechtigten Wahlrechts und erfüllte die Forderung der Frauen. Ein Demonstrieren schien nicht mehr notwendig.

Unklare Entwicklung des Frauentages

Über die weitere Entwicklung des internationalen Frauentags streiten Experten. Während die eine Gruppe behauptet, Lenin hätte am 8. März 1921 den Frauentag endgültig eingeführt, behauptet die Gegenseite, dass die Februarrevolution als Startschuss für den Frauentag am 8. März dient. Trotz der Unklarheit erlebte der Frauentag in der Folgezeit eine turbulente Phase, die von ideologischen Ideen, Verboten und Erfolgen geprägt wurde. Heute erinnert nur noch wenig an die ursprüngliche Idee. Es sind nur wenige Bereiche, die heute noch als diskussionswürdig gelten und eine Gleichberechtigung von Mann und Frau verhindern. Deshalb wird heute umso ausgelassener gefeiert.

Was die moderne Frau wirklich möchte

Frauen in unterschiedlichem Alter

Der Frauentag soll Geschlechtsgenossinnen jeden Alters verbinden. (Bild: Deklofenak – Fotolia)

Der Frauentag gilt jedes Jahr aufs Neue als Anlass für Studien rund um das weibliche Wesen. In diesem Jahr prescht die Partnerbörse Elitepartner nach vorn und präsentiert Fakten, die Männer über Frauen wissen sollten. So wollen fast alle Frauen das Gefühl erhalten, für einen Mann wichtig zu sein. Drei Viertel aller Frauen sehen es als essenziell an, in einer Beziehung offen sprechen zu können. Erst auf Platz Drei folgt der Wunsch nach einem aufregenden und erfüllten Liebesleben, das für 69 Prozent der Frauen wichtig ist. Die moderne Frau weiß um ihre Stärke und möchte dennoch beschützt werden.

Die weiteren Fakten der Studie

  • 66 % der Frauen sehnen sich nach ewiger Treue
  • 65 % wünschen sich einen Mann mit Liebhaberqualitäten
  • 63 % stehen auf Kavaliere, die ihnen die Tür aufhalten
  • 51 % finden es gut, wenn der Mann über ausreichend Geld verfügt
  • 46 % aller Singlefrauen wollen beim Premieren-Date eingeladen werden
  • 28 % finden gleichzeitig, dass der Mann für den Heiratsantrag zuständig ist
  • 24 % finden es schwierig, wenn der Mann sexuell wesentlich erfahrener ist

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