Kuriose Studie

Frauen mit breiten Hüften haben mehr One-Night-Stands

Frauen mit breiteren Hüften haben tendenziell mehr One-Night-Stands

Frauen mit breiteren Hüften haben tendenziell mehr One-Night-Stands (Bild: XtravaganT/Fotolia.com)

Fallstudie Hüftbreite

Für ihre Studie, die im Journal „Archives of Sexual Behavior“ erschien, untersuchten die Forscher 148 Frauen im Alter von 18 bis 26 Jahren, maßen die Breite ihrer Hüfte, also den Abstand zwischen den oberen äußeren Beckenkammknochen sowie den Umfang der Hüfte an der breitesten und den Umfang der Taille an der schmalsten Stelle. Darüber hinaus wurden die Probandinnen zu ihren sexuellen Erfahrungen befragt. Die Forscher wollten wissen:

  • Wann war das „Erste Mal“.
  • Wie viele Partner hatten die Frauen.
  • Welche Beziehungen waren emotional bedeutsam.

Das Resultat zeigt: Die Zahl der Sexualpartner ist meist abhängig von der Bereitschaft, sich auf One-Night-Stands einzulassen. Diese ist wiederum durch die Hüftbreite bedingt. Ihr Ergebnis rechneten die Forscher wie folgt aus: Eine Fraue, deren Hüfte mehr als 36 Zentimeter breit ist, hat im Durchschnitt mehr One-Night-Stands und Partner als Frauen, deren Hüftbreite weniger als 31 Zentimeter misst.

Darüber hinaus stellten die Forscher fest, dass Frauen, die sich selten auf One-Night-Stands einließen, eine mindestens zwei Zentimeter schmalere Hüfte hatte, als Frauen die häufiger unverbindlichen Sex hatten.

Die Erklärung liegt in der Evolution

Die Forscher vermuten einen Zusammenhang mit der Evolution. Demnach ließen sich Frauen mit breiteren Hüften eher auf sexuelle Beziehungen ein, weil die Geburt für sie „leichter und weniger traumatisch“ sei als für Frauen mit einer schmaleren Hüfte. Im Laufe der Zeit entwickelte sich beim Menschen der aufrechte Gang, was zur Folge hatte, dass das weibliche Becken zunehmend schlanker wurde und heute gerade ausreichend breit für eine Geburt ist. „Die Hüftbreite hängt unmittelbar mit dem Risiko einer möglicherweise tödlichen Geburtsverletzung zusammen. Wenn Frauen die Kontrolle über ihre sexuellen Aktivitäten haben, scheint sich dieses potenzielle Risiko in ihrem Sexualverhalten widerzuspiegeln“, so die Forscher.

Sie erklärten jedoch, dass sie zum aktuellen Stand noch keinen kausalen Zusammenhang ableiten können und betonten, es bliebe daher abzuwarten, ob sich die Ergebnisse ihrer Studie auch auf andere Völker und Kulturen übertragen ließen.

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