Ratgeber Energie sparen

Energieräubern den Garaus machen

Energie sparen bedeutet nicht im Dunkeln sitzen und frieren. Im Haushalt gibt es viele Energieräuber, die sich unbemerkt einnisten. Mit diesen sechs Tricks kann man die gemeinen Schurken endgültig vertreiben:

1. Stromanbieter wechseln

Überall in Deutschland bekommt man günstigen Ökostrom. Viele Anbieter sind sogar billiger als die Grundversorgung. Ein Wechsel lohnt sich also.

2. Energieeffizienz beim Kauf beachten

Elektrogroßgeräte verbrauchen viel Strom, deshalb lohnt es sich hier besonders auf einen niedrigen Energieverbrauch zu achten. Sparsame Geräte sind in der Anschaffung möglicher Weise etwas teurer, rentieren sich aber auf lange Sicht auch finanziell. Auch bei Energiesparlampen lohnen sich die höheren Anschaffungskosten, denn sie verbrauchen weitaus weniger Strom und haben zudem eine viel längere Lebensdauer als herkömmliche Glühbirnen.

3. Stromsparend kühlen

Kühl- und Gefrierschränke sind regelrechte Stromschlucker. Ihr Verbrauch kann aber durch einen kühlen Standort, also nicht gerade neben der Heizung, gesenkt werden.

Energiespartipps

Energie sparen schont die Umwelt und den Geldbeutel (Bild: Peter Kirchhoff)

Außerdem sollte man heiße Lebensmittel erst abkühlen lassen, bevor man sie einfriert oder in den Kühlschrank stellt. Die Türen der Geräte sollten nur so lange wie unbedingt nötigt geöffnet sein, damit keine warme Luft hineinkommt.

4. Auf unnötige Stromfresser verzichten

Große Plasmafernseher mit mehr als einem Meter Bilddiagonale verbrauchen im Jahr etwa so viel Strom wie sechs Kühlschränke, die in der selben Zeit gleichzeitig laufen. Mann sollte sich also überlegen, wie groß der Fernseher wirklich sein muss. Wäsche sollte man nicht im Trockner, sondern auf der Leine in einem belüfteten Raum oder draußen trocknen.

5. Geräte ganz ausschalten

Viele Elektrogeräte verbrauchen sogar dann noch Strom, wenn sie ganz ausgeschaltet sind. Um diesen heimlichen Stromräubern den Garaus zu machen, muss man ihnen den Saft abdrehen. Das geht entweder durch abschaltbare Steckdosenleisten und einfach in dem man den Stecker zieht.

6. Wärme nicht zum Fenster raus lassen

Dauerhaft gekippte Fenster befördern die kostbare Wärme direkt nach draußen. Stattdessen sollte man lieber mehrmals am Tag die Heizung ausschalten und die Fenster für wenige Minuten weit öffnen. Das sorgt für einen bessern Luftaustausch und spart Energie.
Auch über geschlossene Fenster geht viel Wärme verloren, deshalb sollte man in der Nacht Rollläden und Vorhänge schließen.

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Ein Kommentar

  1. Rainer sagt:

    Den letzten Satz

    “Auch über geschlossene Fenster geht viel Wärme verloren, deshalb sollte man in der Nacht Rollläden und Vorhänge schließen.”

    kann ich nicht zu 100% unterschreiben. Klar, gibt es Fenster bei denen das so ist und Rollläden verhindern immer einen zusätzlichen Wärmeverlust. Aber sogenannte Passivhaus-Fenster geben kaum noch Wärme nach außen ab.

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