Mystische Diven auf vier Pfoten

Tag der Katze: Verrückte Fakten über Stubentiger

Der Mythos Katze und ihre wahrhaft legendären Talente

Von den 50 Millionen Jahren, die Katzen bereits auf der Welt leben, verbringen sie erst die letzten 4.000 als Haustiere in der Gesellschaft von Menschen. Dabei haben sie sich jedoch nicht nur hartnäckig in zahlreiche Menschenherzen eingeschlichen. Sie sind auch das weltweit in Kunst, Kultur und Literatur am häufigsten als Symbol oder Personifikation verwendete Thema: Von den Katzengöttinnen Bastet und Freyja über ihre enge Assoziation mit dem Okkulten bis hin zu den bekannten Katzen Garfield, Fritz the Cat oder Tom von Tom und Jerry.

Weltkatzentag am 8. Augst

Nur einer von vielen verrückten Fakten über Katzen zum Tag der Katze: Schnurren fördert Selbstheilungskräfte. (Bild: Loliloli – gemeinfrei/Wikipedia)

Erstaunliche Eigenschaften von Stubentigern

Dabei müsste man den faszinierenden Fellnasen gar keine zusätzlichen Eigenschaften andichten, schließlich sind ihre tatsächlichen Fähigkeiten erstaunlich genug. So schlägt ihr Herz zum Beispiel in der Minute bis zu 140 Mal und damit doppelt so oft wie das menschliche. Auch ihre Wirbelsäule ist mit zusätzlichen 20 Wirbeln wesentlich flexibler und ermöglicht es ihnen, in Kombination zum fehlenden Schlüsselbein, überall dort durchzukommen, wo ihr Kopf durchpasst.

Auch im Bereich der Sinneswahrnehmung beeindrucken die Samtpfoten mit ihrem Können. Während ihr Nasenabdruck so einzigartig ist wie ein menschlicher Fingerabdruck, haben sie noch einen zusätzlichen Riecher im Oberkiefer und können somit 15 Mal besser riechen als ein Mensch. Nur in Sachen Geschmack ziehen die Katzen den Kürzeren: Gegen menschliche 9.000 Geschmacksknospen haben sie nur 473. Mit ihrem hoch entwickelten Sehsinn lassen sie jedoch andere Lebewesen wieder weit hinter sich. Faszinierende Fakten rund um Katzenaugen sind zum Beispiel:

  • Katzenaugen verfügen über ein drittes Augenlid
  • alle Katzen werden mit blauen Augen geboren
  • besitzen eine dreidimensionale Sicht

Selbstheilung und andere Kuriositäten

Tag der Katze

Wie bei Menschenkindern werden alle Katzen mit blauen Augen geboren. Erst später entwickeln sich individuelle Augenfarben. (Bild: Guylaine Brunet/Wikipedia unter CC BY 2.0)

Neben bemerkenswerten körperlichen Fähigkeiten zeigt auch das Verhalten von Katzen nicht wenige erstaunliche Eigenheiten. Von den bis zu 100 verschiedenen Geräuschen, die Katzen zur Verständigung produzieren können, Hunde übrigens nur zehn, verwenden sie das bekannte Miauen zum Beispiel niemals untereinander. Forscher fanden außerdem heraus, dass Katzen in ihrem Leben durchschnittlich ein Jahr und drei Monate mit Schnurren verbringen.

Der hypnotische Brummton ist aber mehr als nur ein Zeichen der Zufriedenheit. Durch die bestimmte Frequenz werden Selbstheilungskräfte aktiviert und in einem deutlich beruhigenden Effekt der Blutdruck gesenkt und das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet. Katzen schnurren also auch in Stresssituationen oder bei Krankheiten und kurieren so nicht nur sich selbst, sondern haben zusätzlich eine heilende Wirkung auf die Psyche von Menschen.

Noch mehr verrückte Zahlen zum Stubentiger im Überblick

  • Die bisher älteste Katze wurde stolze 37 Jahren alt.
  • Die meiste Zeit ihres Lebens verbringen Katzen schlafend (65 %), erst danach kommen Körperpflege (25 %), Nahrungsaufnahme und Spielen (je 5 %).
  • Ihre Ohren können dank 32 Muskeln 9 verschiedene Stellungen einnehmen.
  • Beim Sprint erreicht eine Katze schon mal 50km/h.
  • Können mit einem Sprung nach oben das Siebenfache ihrer Körpergröße überwinden.

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