Mysteriöse Legenden

Halloween: Ungewöhnliche Fakten zum Gruselfest

Gruselige Kürbisgesichter stehen symbolische für Halloween. (Bild: Klaus Kaulitzki - Fotolia)

Gruselige Kürbisgesichter stehen symbolische für Halloween. (Bild: Klaus Kaulitzki – Fotolia)

Jack O‘ Lantern

Vor dem Halloweenfest schnitzen die Menschen fleißig, widerliche Fratzen in Kürbisse. Die Jack O‘ Lantern Tradition entstammt einer irischen Erzählung: Der Geizhals Jack traf am 31. Oktober in einem Pub auf den Teufel. Dieser bot ihm an sein Getränk zu bezahlen, was der Hufschmied dankend annahm. Zum Dank sollte er Luzifer seine Seele geben. Während seiner ganzen Lebenszeit entkam er dem Pakt, doch als er als Toter am Himmelstor abgewiesen wurde, landete Jack beim Teufel. Dieser schenkte ihm aus Barmherzigkeit eine Kohle, die dieser in eine Rübe steckte – der Brauch war geboren.

Fakten Rund um Halloween

  • größter Kürbis: 933 Kilogramm schwer
  • Amerikaner geben für Halloween-Artikel pro Jahr 8 Milliarden US-Dollar aus.
  • 2008 wurde in Bayern ein Tanzverbot vor Allerheiligen erlassen.
  • größte Halloween-Versammlung in New Orleans am 31.10.2010.

Die irischen Pilger brachten die Tradition mit nach Nordamerika. Dort erkannten sie, dass sich Kürbisse besser zum Aushöhlen eignen als Rüben. Bis heute stehen die orangefarbenen Laternen als Symbol für das heidnische Fest.

Wahrsagen an Halloween

Rund um Halloween ranken sich viele Bräuche. In Nordengland und Schottland werden in der sogenannten Nut-Crack-Night Nüsse für Prophezeiungen verwendet. Frisch geerntet dienen die Schalenfrüchte als Orakel:

Junge Männer, die sich nicht für die richtige Lebenspartnerin entscheiden können, schreiben den jeweiligen Namen auf die Nuss und schmeißen sie ins Feuer. Die Nuss, die am hellsten leuchtet, steht für die zukünftige Frau. Auch Pärchen können ihre Zukunftschancen überprüfen, indem sie zwei Nüsse ins Feuer werfen.

Tod durch Süßigkeiten?

Cake Pops für Halloween

Süßigkeiten gehören an Halloween dazu. (Bild: Ruth Black – Fotolia)

Es existieren unzählige Mythen über plötzliche Todesfälle oder vergiftete Süßigkeiten am 31. Oktober. Viele urbane Legenden schweben als Warnung für Eltern in der Luft, um ihren Nachwuchs vor der ungewissen Gefahr zu schützen. Jedoch ereigneten sich in den 60er und 70er Jahren in den USA mysteriöse Fälle, die auf wahren Tatsachen beruhen:

  • So verteilte Helen Pfeil 1964 schreckliche Leckereien – Hundekuchen oder mit Ameisengift gewürzte Süßigkeiten. Sie wollte nur ältere Kinder abgeschrecken. Um einer Katastrophe zu entgehen, informierte sie jedes Kind über die vergifteten Naschereien.
  • Ein Junge starb in den 1970er Jahren in Detroit an seinen Halloween-Süßigkeiten. Seine Familie wollte den drogenabhängigen Onkel schützen und verteilte das Heroin auf dem Naschwerk des Fünfjährigen – mit tödlichen Folgen.
  • Im Stil von Schneewittchen überraschte ein Junge seine Eltern mit einem halben, kandierten Apfel, den er selbst vergiftet hatte.

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