Freiwilligenarbeit im Ausland

Farmstay: Auslandspraktikum auf dem Bauernhof

Farmstay: Work & Travel auf dem Bauernhof

Ein Farmstay ermöglicht das hautnahe Kennenlernen von Land, Leuten und Sprache. (Bild: gemeinfrei – Wikipedia)

Farmstay vs. Ranchstay

Hört man von Farmstay, lässt meistens auch der Begriff Ranchstay nicht lange auf sich warten. Beide Aufenthalte beziehen sich auf das Bauernhofleben als Work-and-Travel-Erfahrung, wobei es sich jeweils um eine Farm oder eine Ranch handelt. Einen gravierenden Unterschied gibt es dabei jedoch nicht, denn die Bezeichnung betrifft nur das Kerngeschäft des Hofbetreibers. Je nach Hof kann der Fokus auf Landwirtschaft oder Viehzucht liegen und bestimmt so die Bezeichnung. Die meisten Ranchstays werden in trockeneren Gebieten Nordamerikas angeboten.

  • Farmstay: Aufenthalt auf einer Farm, die sich vorrangig der Landwirtschaft widmet
  • Ranchstay: Aufenthalt auf einer Ranch, die sich vorrangig der Tierzucht (insbesondere von Rindern) widmet

Die beliebtesten Ziele

Mittlerweile werden Farm- oder Ranchstays als Work-and-Travel-Angebote bzw. Auslandspraktika in vielen Ländern auf der ganzen Welt angeboten. Möchte man erst einmal in der Nähe beginnen, haben sich Farmstays im europäischen Raum in Irland, Frankreich und Norwegen an die Spitze der Beliebtheitsskala gesetzt. Viehzucht und Landwirtschaft, wie der Weinanbau in Frankreich, sind hier die Schwerpunkte und die Reisekosten halten sich durch die geografische Nähe meist im Rahmen.

Beliebte Länder für einen Farmstay

  • USA
  • Kanada
  • Argentinien
  • Chile
  • Australien
  • Neuseeland
  • Südafrika
  • Nepal

Pferdenarren und Globetrotter setzen auf Ranchstays in Nord- oder Südamerika, wie Kanada, USA, Chile oder Argentinien. Ganz fern der Heimat zieht es Abenteurer, die neben Plantagen und Schafherden die atemberaubende Landschaft Australiens und Neuseelands entdecken möchten. Immer mehr gliedert sich auch Südafrika in das Konzept ein.

Voraussetzungen für ein Abenteuer auf dem Land

Auf den oftmals weit abseits der Städte gelegenen Farmen erlebt man mit einem Farmstay einen Auslandsaufenthalt der besonderen Art. Das Erlebnis kann man entweder selbst organisieren oder als Paket von verschiedenen Anbietern buchen. Diese helfen über ihre Datenbanken bei der Vermittlung von unterschiedlichen Farmtypen.

Je nach Land reicht ein Touristenvisum in den meisten Fällen aus. Ein Farmstay ist in der Regel ein freiwilliger Auslandsaufenthalt ohne Bezahlung. Man hilft auf dem Bauernhof aus und erhält im Gegenzug Verpflegung und eine Unterkunft von der Gastfamilie. In erster Linie geht es um die Erfahrungen und den kulturellen Austausch. Deshalb sind solide Sprachkenntnisse für das Zielland erforderlich, sodass man sich mit seiner Gastfamilie gleich von Beginn an gut verständigen kann und eine tolle Zeit erlebt. Auch Grundkenntnisse in Sachen Landwirtschaft und Tierpflege sind von Vorteil, meist aber keine notwendige Voraussetzung.

Optionen

Drucken Drucken Schriftgröße Schrift vergrößern Schrift verkleinern Schriftgröße zurücksetzen
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (noch nicht bewertet)
Loading...Loading...

Kommentar abgeben