Spektakuläre Entdeckung!

Astronomen entdecken erdähnliche Planeten

Exoplanet in der Nähe seines Heimatsterns.s.

Zwei der acht entdeckten Planeten weisen erdähnliche Eigenschaften auf. (Bild: David A. Aguilar – CfA)

Forscher finden neue Exoplaneten

US-amerikanische Wissenschaftler haben außerhalb unseres Sonnensystems acht erdähnliche Planeten entdeckt. Zwei der Exoplaneten sollen laut neuesten Erkenntnissen, der Erde so ähnlich sein wie keine der bis dahin erfassten Himmelskörper. Die Berechnungen ergaben, dass diese in der bewohnbaren Zone um ihre Muttersterne kreisen.

Die Forscher vom Harvard-Smithsonian Zentrum für Astrophysik (CfA) stellten am 7.01.2015 auf einer Tagung der Amerikanischen Astronomievereinigung (AAS) in Seattle ihre Funde vor. Die Entdeckung der Erdzwillinge gilt zwar als wissenschaftlicher Fortschritt, dennoch können die Astronomen noch nicht bestätigen, ob ein Leben auf diesen Planeten möglich ist. Chef-Autor, Guillermo Torres fasst die Wahrscheinlichkeit, dass nicht nur die Erde bewohnbar sei, in einem Bericht des CfA zusammen:

„Most of these planets have a good chance of being rocky, like Earth“.

Kepler 438 b und 442 b: Neue Erdzwillinge?

Damit Planeten als bewohnbar gelten darf die Umgebung weder zu heiß, noch zu kalt für flüssiges Wasser sein. Kepler 438b und Kepler 442b erfüllen anhand der statistischen Auswertung des Computersystems Blender und des Weltraumteleskops Kepler die Kriterien. Kepler 438b besitzt ein 70 prozentiges Potential, in der Goldilockzone zu liegen. Trotz der geringen Entfernung zu seinem Heimatstern, der eine kühlere Temperatur als die Sonne aufweist und 40 Prozent weniger Licht erhält, könnte er ein Gesteinsplanet sein. Außerdem weist er einen zwölf Prozent größeren Umfang auf als unser Heimatplanet.

Fakten über Kepler 438b und Kepler 442b

  • 10 bis 40 Prozent größer als die Erde
  • Lichteinfall: 32 bis 41 Prozent
  • Kepler 438 b: 470 Lichtjahre von der Erde entfernt
  • Kepler 442 b: 1.100 Lichtjahre Distanz zur Erde

Der Himmelskörper mit der Katalognummer, Kepler 442b, soll laut Bericht mit 97-prozentiger Wahrscheinlichkeit im habitablen Gebiet eines roten Zwergsterns liegen. Kepler 442 b misst circa ein Drittel mehr als die Erde und wird mit einem drittel Sonnenlicht beschienen.

Möglicher wissenschaftlicher Fortschritt

Laut Aussagen von Guillermo Torres und David Kipping sind die der Erde am ähnlichsten erscheinenden Gesteinsriesen zwar mit lebensnotwendigen Eigenschaften ausgestattet, können aber noch nicht als zusätzliche Wohnstätten angesehen werden – ihre Masse erwies sich als zu gering. Die Berechnungen geben der Astronomie neue Impulse. Ungeachtet der bislang entdeckten großen Anzahl an  Himmelskörpern, die eine unbewohnbare Atmosphäre aufweisen.

 

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