Hochwertige Bodenmaterialien

Vinylböden oder Laminat: Ein Vergleich beliebter Beläge

Vinyl oder Laminat? Vor dieser Frage stehen viele Bauherren – und kennen doch häufig die Unterschiede der Bodenmaterialien nicht richtig. Grundsätzlich gilt: Beide Bodenbeläge sind robust, langlebig und in unzähligen Varianten erhältlich. Laminat hat sich in den letzten Jahren an die Spitze der Materialien gesetzt. Gerade in Wohnräumen setzen Wohnungsbesitzer oder Eigenheimbauer auf die günstige Alternative zum Parkett. Laminat ist ein Holzimitat – es sieht aus wie Holz, fühlt sich so an und ist besonders langlebig.

Laminat im Arbeitszimmer

Das richtige Laminat verleiht dem Zimmer eine moderne Atmosphäre (Bild: BBB3 – Fotolia)

Laminat: Robuster Begleiter im Alltag

In der Produktion entsteht Laminat durch HDF-Platten, die mit speziellen Harzen und einer formbildenden Folie beklebt wird. Wird die Folie nach dem Trocknungs- und Härtungsprozess entfernt, fühlen sich die Platten wie eine Baumstruktur an. Die Herstellung ist mittlerweile so fortgeschritten, dass Laminat als Bodenbelag zu den günstigsten Möglichkeiten gehört, um den Fußboden wohnlich zu machen. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Die Pflege des Laminats ist vollkommen unkompliziert. Egal, ob Getränke verkippt oder Schmutz von außen hereingetragen wurde – mit Wasser und normalen Reinigungsmitteln lässt sich fast jede Verunreinigung mit Leichtigkeit beseitigen. Weiterhin überzeugt hochwertiges Laminat durch eine hohe Lichtbeständigkeit. Selbst nach Jahren der Belastung durch Sonneneinstrahlung verlieren viele Laminatböden nichts von ihrem ursprünglichen Glanz.

Vinylböden sehen zwar ähnlich aus, besitzen jedoch einen anderen Aufbau. Während Laminat auf HDF-Platten setzt, kommt beim Vinylboden ein Glasfasernetz zum Einsatz. Auf dieses wird das Vinyl geklebt und im Anschluss wie beim Laminat mit einer Nutz- und Dekorschicht versehen. Das Ergebnis ist ein Bodenbelag, der die Haptik echter Holzbeläge fast perfekt imitiert. Vinyl ist besonders für umweltbewusste Bauherren die bevorzugte Wahl. Die benutzten Platten können auf eine von über 200 Sammelstellen in Deutschland gebracht werden, die sich um die ordnungsgemäße Wiederverwendung kümmern. Das Beste: Vinyl kann zu 100 % recycelt werden. Keine Schadstoffe bleiben übrig, keine Reste verschmutzen die Umwelt.

Laminat oder Vinyl? Oder doch lieber Parkett?

Vinylböden

Vinylböden haben unbegrenzte Möglichkeiten im Design (Bild: marog-pixcells – Fotolia)

Was beiden Bodenbelägen gänzlich fehlt, ist die Möglichkeit der Renovierung bzw. Aufarbeitung. Während Bauherren beim Parkett oder Holzfußboden zur Schleifmaschine greifen, um neuen Glanz zu verleihen, hilft bei verschlissenen Laminat- oder Vinylböden nur eine komplette Auswechslung. So kann es passieren, dass die Anschaffung von Holzimitaten als Bodenbelag über die Jahre gesehen teurer ist als Parkettboden. Keine Probleme gibt es im Übrigen bei der Verwendung von Fußbodenheizungen. Sowohl Laminat als auch Vinylböden sind für den Einsatz der großflächigen Heizanlagen vorbereitet und können problemlos kombiniert werden. Durch die Wärme entstehen weder größere Spaltmaße zwischen den einzelnen Platten noch Beschädigung am Material. Am Ende ist es eine Entscheidung zwischen zwei fortschrittlichen Belägen. Während Laminat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet, ist Vinyl der umweltfreundlichere Boden.

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