Auf den Spuren von Santa Claus

Weihnachten 2015 : Das Internet verfolgt den Weihnachtsmann

Die mysteriöse Arbeit des Weihnachtsmanns blieb lange im Verborgenen. Jahrzehntelang wussten Kinder und jung gebliebene Erwachsene nicht, wie ein einzelner Mann es schafft, Milliarden von Geschenken pünktlich über die ganze Welt zu verteilen. Doch das Internet findet alles heraus – und so ist es nicht verwunderlich, dass auch der Weihnachtsmann mittlerweile mit GPS ausgestattet über die Erdkugel braust. Die Internetgiganten Microsoft und Google haben sich der Route des Weihnachtsmann angenommen und informieren die User über die genaue Position der Geschenke.

Ein Tippfehler verrät Santas Route

Obwohl die Route des Weihnachtsmanns ein streng gehütetes Geheimnis ist, kam diese in den 1950er Jahren ans Tageslicht. Eine von Sears (Kaufhaus) geschaltete Anzeige in einer Zeitung forderte die Kinder auf, direkt beim Weihnachtsmann anzurufen und ihre Wünsche dazulassen. Leider schlich sich ein Zahlendreher ein und die erwartungsfrohen Kinderohren landeten bei der Nationalen Luft- und Raumfahrtagentur. Diese nahm den Fauxpas mit einem Lächeln auf und verriet jedem Anrufer die genaue Position des am Nordpol gestarteten Schlittens. Die Tradition hält sich bis heute, hat sich jedoch mittlerweile ins Internet verlagert.

Google Santa Tracker

Mit dem Santa Tracker von Google ist man dem Weihnachtsmann näher als je zuvor. (Bild: Google.com)

Mit dem Santa Tracker von Google erleben Kinder nicht nur den Weihnachtsmann in Aktion, sondern werden mit einem digitalen Adventskalender durch die 24 Tage bis zum Erscheinen des Weihnachtsmanns geführt. Das ist mal lustig, mal kurios und mal informativ. Doch natürlich macht Google das nicht ganz uneigennützig. Wer den Santa Tracker benutzt, lernt mehr über das Internet und die Programmierung. Google bringt festlich eingestellte Kinder in den Genuss der Programmierung.

Dank des eingebauten Countdowns bis zum Start des Weihnachtsmanns wird die Reise des voll bepackten Schlittens stimmungsvoll eingeläutet. Und wenn dann am 24.12.2015 die Rentiere den Kopf in den Himmel recken und mit den Füßen scharren, können User in der ganzen Welt live dabei sein und den langen Flug zu allen Kindern verfolgen. Übrigens: Google „trackt“ den Weihnachtsmann mittlerweile zum elften Mal und betreibt nebenbei das bildende Wunderland.

Auf Reise mit Microsofts Norad Tracker

Auch Microsoft lässt sich nicht lumpen und heftet sich an die virtuellen Fersen des Weihnachtsmanns. Als offizieller Vertreter der nordamerikanischen Luftfahrtbehörde unterstützt das Unternehmen mit einem hauseigenen Santa Tracker alle Fans des Weihnachtsmanns. Microsoft erklärt auf der Internetseite noch mehr über die Technik der Verfolgung des Schlittens. Mit 47 Radaranlagen beobachtet die Behörde jede Bewegung auf dem Nordpol und ist rechtzeitig am Start, wenn Santa abhebt. Die im Weltall beheimateten Satelliten schaffen es, die rote Nase von Rudolph (Job: Rentier) zu erkennen und diese zu verfolgen. Dabei kommt die gleiche Technik zum Einsatz, die auch Raketen entdeckt. Zusätzlich wurden auf der ganzen Welt „Santa Cams“ installiert, die den Weg des Weihnachtsmanns minutiös verfolgen und sogar Aufnahmen des rotbemantelten Geschenkeverteilers zulassen.

Norad Santa Tracker

Microsoft unterstützt die Norad beim Tracken des Weihnachtsmanns. (Bild: Microsfot – Norad)

Abschließend zeigt die Internetseite noch die F-18 Jets, die den Weihnachtsmann auf der Reise verfolgen und unterstützen können (auch wenn diese nie so schnell sein werden, wie der Schlitten). Trotz der ausgeklügelten Technik kann auch die Luftfahrtbehörde nicht prophezeien, wann Santa bei den Kindern ankommt. Die Route des Weihnachtsmanns ändert sich jährlich und lässt keine Voraussagen zu.

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