Denver Broncos gewinnen souverän

Der Super Bowl 2016

Superbowl 50

Eröffnung des 50. Super Bowl (Bild: Jay Huang/Wikipedia unter CC BY 2.0)

Die Kontrahenten

Im diesjährigen Finale der National Football League (NFL), also der amerikanischen Football-Profiliga trafen die erfahrenen Denver Broncos auf die aktuell aufstrebenden Carolina Panthers.
Die Panthers sind vor allem durch ihre starke Offensive in der Saison aufgefallen. Dieser setzten
die Broncos eine enorm gute Defense entgegen.

Denver Broncos:

  • gegr. 1960
  • Besitzer: Pat Bowlen
  • AFC West
  • 3 Super Bowl Siege
  • Top-Star: Peyton Manning

Zum Duell kam es im Levi’s Stadium in Santa Clara, Kalifornien. Trotz großer Bemühungen gelang es den Panthers mit ihrem Quarterback Cam Newton nicht, genügend Druck auf ihre Gegner auszuüben. Die Carolina Panthers sind ein junges Team, das 1993 gegründet wurde. Sie spielen seit 2002 in der NFL und konnten bereits 2004 zum ersten Mal am Super Bowl teilnehmen und unterlagen damals nur knapp mit 29:32 den New England Patriots.

Es folgten Jahre mit Höhen und Tiefen für die Panthers, bis sie 2010 schließlich an einem Tiefpunkt angekommen waren und mit nur zwei Siegen gegenüber 14 Niederlagen das schlechteste Team der NFL darstellten. Nach einem Trainerwechsel und der Neuaufstellung des Teams ging es kontinuierlich nach oben und in der letzten Saison 2015 stellte die Mannschaft mit 15 Siegen und nur einer Niederlage einen neuen Rekord in der NFC South auf.

Carolina Panthers:

  • gegr. 1993
  • Besitzer: Jerry Richardson
  • NFC South
  • 2 Super-Bowl-Teilnahmen, kein Sieg
  • Top-Star: Cam Newton

Die Denver Broncos hingegen kennen das Auf und Ab seit Jahrzehnten und prägen seit 1960 den American Football. 1998 und 1999 feierten sie ihre größten Erfolge und konnten den Super Bowl zwei Mal in Folge gewinnen. In der aktuellen Saison war nicht abzusehen, dass die Broncos bis ins Endspiel vordringen, setzten sich jedoch im AFC Championship Game gegen die New England Patriots durch und lösten so ihr Ticket für den Super Bowl.

Dank ihres Star-Quarterbacks Peyton Manning gelang es den Denver Broncos das aggressive Angriffsspiel der vermeintlich besseren Mannschaft zu stoppen. Mehr noch, bereits zur Halbzeit lag das Team mit 13:7 vorn. Diesen Vorsprung ließen sich die Broncos nicht mehr nehmen. Spätestens mit dem Touchdown von Running-Back C. J. Anderson in der 56. Minute war der Sieg sicher.

Peyton Manning 2012

Carolina Panthers vs. Denver Broncos 2012 (Bild: Jd8ellington/Wikipedia unter CC BY-SA 3.0)

Die Pausen-Show

Wie jedes Jahr ist der Super Bowl nicht nur sportliches, sondern auch gesellschaftliches Highlight. Die Einschaltquoten dieses Events sprengen alle Vorstellungskraft. In Spitzenzeiten saßen bis zu 140 Millionen Zuschauern vor den Fernsehgeräten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die 30-sekündigen Werbeblöcke in der Pause Millionen von Dollar teuer sind.

Viele Firmen lassen eigens für den Super Bowl einen Werbeclip erstellen, der einen besonderen Wiedererkennungswert hat. Oft wird dabei an die Gefühle der Zuschauer und den amerikanischen Patriotismus appelliert. In diesem Jahr sind jedoch keine Skandale zu verzeichnen gewesen. Ein recht freizügiger PETA-Clip durfte nicht ausgestrahlt werden.

Clips 2016:

  • Pokemon: Ninento präsentiert sich zukunftsorientiert
  • Astronaut erlebt Gefühlsausbruch beim Super Bowl
  • Ryan Reynolds bringt Damen ins Schwitzen
  • LG-Man aus der Zukunft
  • Arnold Schwarzenegger preist ein Spiel an

Auch hinsichtlich der Musikbeiträge wurde darauf geachtet, eine sehr familiengerechte Show zu präsentieren. Eröffnet wurde das Spiel traditionell durch die Nationalhymne, die Ehre, sie in diesem Jahr vorzutragen, erhielt Lady Gaga. Coldplay war für die Eröffnung der Halbzeitpause verantwortlich und lieferte brav einige Hits ab.

Auch Bruno Mars und Beyoncé waren Teil des Showprogramms und konnte die Fans im Stadion und an den Bildschirmen begeistern. Letztere erregte einerseits durch ihre Tanzperformances mit ihrem Team Aufmerksamkeit und andererseits fiel ihre Kostümwahl auf. Diese könnte eine Hommage an Michael Jackson sein, der in ähnlichem Outfit 1993 beim Super Bowl aufgetreten ist.

Super Bowl Clips

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