Der Zauber Lapplands

Kinder-Traum: Weihnachten bei Santa Claus in Finnland

Das Hauptquartier des Weihnachtsmannes lädt Groß und Klein ein (Bild: Franziska Thost)

Träume werden wahr

Keine Sorge niemand muss den beschwerlichen Weg durch Gestein und Geröll auf sich nehmen, um endlich den Weihnachtsmann zu sehen. Der alte Mann mit dem weißen Bart hat für seine Besucher das sogenannte „Santa Claus Office“ errichten lassen. Hier empfängt er seine Freunde aus der ganzen Welt – egal ob Groß oder Klein.

Obwohl man nicht in die privaten Gemächer des Weihnachtsmannes blicken kann, besitzt dieser Ort einen ganz eigenen Charme. Spätestens wenn sich Kinder oder ältere Besucher zum Joulupukki, so der finnische Name, setzen, kommen sie aus dem Staunen nicht mehr heraus. Der Weihnachtsmann weiß, woher seine Gäste stammen und kann sich mit ihnen in ihrer Landessprache unterhalten.

Post vom Weihnachtsmann

Auch außerhalb der Santa Office gibt es einiges zu entdecken. Auf dem Hauptpostamt nehmen freundliche Wichtel die Wunschlisten entgegen und sorgen dafür, dass die Briefe auch sicher beim Weihnachtsmann ankommen. Wer seinen Lieben zu Hause einen Gruß schicken möchte, sollte sich hier einen Stempel holen. Denn wer kann schon behaupten, einen Brief vom Weihnachtsmann Hauptquartier versendet zu haben?

Nördlich des Polarkreises warten die Weiten Lapplands. Ist man schon einmal so weit in das Innere Finnland gereist, darf ein Ausflug in die verschneite Landschaft nicht fehlen. Gerade Lappland lädt zum Träumen ein. Die ruhige und besinnliche Stimmung raubt den Stress des Alltages und zeigt eine eisige aber einladende Welt.

Typisch Lappland: Rentiere (Bild: Franziska Thost)

Rentiere und Huskys

Kleine Holzhäuser mit rauchenden Kaminen sind häufig Vorboten eines weiteren Abenteuers. Hier bei den Samen, den Ureinwohnern des Gebietes, kann man auf „du und du“ mit den treuen Begleitern des Weihnachtsmannes, den Rentieren, gehen.

Wer sich nicht zu nah herantraut, beobachtet die Tiere hinter dem Gatter. Normalerweise können Rentiere sich ungestört in den Weiten der Landstriche bewegen, doch einige Höfe haben gezähmte Tiere für Besucher.

Hat man sich mit Tee oder Glögg aufgewärmt geht es auf den Schlitten – motorisiert oder romantisch mit den Huskys – dies ist jeden Selbst überlassen. Eine Fahrt mit den weißen und schlauen Hunden hat natürlich seinen eigenen Reiz. Allein nur mit sechs Huskys über Stock und Stein, die auf faszinierende Weise den Weg kennen, ist ein einmaliges Erlebnis.

Das Tor des Nordens

Neigt sich der Aufenthalt in Lappland dem Ende zu, kann durch die Straßen von Rovaniemi spaziert werden. Das Tor des Nordens ist Heimat der „Eurovision Song Contest“-Sieger Lordi, zu deren Ehren der Marktplatz 2006 den Namen Lordi Square erhielt.

Übrigens, der Weihnachtsmann lädt nicht nur im Winter ein. Auch in den Sommermonaten hat sein Dorf geöffnet. Im Mitsommer zeigt sich Lappland mit seinen nachtlosen Nächten von einer einzigartigen Seite. Aufgrund der Schrägstellung der Erdachse in Zusammenhang mit der Sonnen-Umlaufbahn wird es nicht dunkel. Die ganze Nacht kann die Schönheit der Landschaft genossen und gefeiert werden. Das tun die Finnen auch – gerne und ausgiebig.

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