Ausblick 2012 – Was erwartet uns im neuen Jahr?
26. Dezember 2011
„Wir sinken nicht!“
Sie galt als unsinkbar, zumindest bis zu ihrer Begegnung mit einem Eisberg. Am 15. April jährt sich eines der schlimmsten Schiffsunglücke aller Zeiten zum 100. Mal.
In der Nacht des 14. Aprils 1912 kollidierte das damals größte Schiff der Welt mit einem Eisberg. Tausende Tonnen eisigen Atlantikwassers drangen in den Bauch des Schiffes und zogen es unweigerlich in die Tiefe.
Auch wenn sich in den folgenden drei Stunden über 700 Menschen in Beiboote retten konnten, kam für 1.513 jede Hilfe zu spät.
„God Save the Queen“
Mit 27 Jahren wurde sie zur Herrscherin über 32 Staaten. Sie ist das am weitesten gereiste Staatsoberhaupt der Geschichte und war das Erste, das die Welt umfuhr.
Im Juni begeht Elisabeth II., von Gottes Gnaden Königin des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland und ihrer anderen Länder und Gebiete, Oberhaupt des Commonwealth, Verteidigerin des Glaubens, so ihr vollständiger Titel, ihr 60. Thronjubiläum.
Wenn die Feierlichkeiten vom 2. bis 5. Juni ihren Höhepunkt erreichen, wird die Hauptstadt des Empires Kopf stehen.
Neben einer Prozession von 1.000 Schiffen auf der Themse sind ein riesiges Konzert der BBC und ein Dankgottesdienst in St. Paul’s Cathedral geplant.
Neben der eigentlichen Feier steht auch ein intensives Reiseprogramm an. Während die Queen Wales, England, Schottland und Nordirland einen Besuch abstattet, teilen sich die engsten Familienmitglieder die Besuche von Commonwealth Ländern und befreundeten Nationen. Kinder und Enkelkinder der Königin besuchen dabei 15 Ziele auf der Welt.
König Fußball
Auch im neuen Jahr wird Fußball wieder groß geschrieben, denn 2012 treten 16 Mannschaften zur Fußball-Europameisterschaft an. Ausgetragen wird das Spektakel von Polen und der Ukraine.
Von den 1,4 Millionen Tickets sollen laut UEFA 85 Prozent für Fans der teilnehmenden Mannschaften zur Verfügung stehen.
Außerdem sollen bei jedem Spiel jeweils 16 Prozent der Stadionplätze für Fans der beiden Kontrahenten reserviert sein.
Als Favoriten werden Deutschland, Spanien und die Niederlande gehandelt. Wie Bundestrainer Joachim Löw nochmals bekräftigte, will sich die deutsche Nationalelf diesmal den Titel holen.
Bei der Auslosung am 2. Dezember fand sich Deutschland zusammen mit den Niederlanden, Dänemark und Portugal in Gruppe B wieder. Ein Duell mit Spanien ist frühestens im Halbfinale zu erwarten.
Kräftemessen im Zeichen der Ringe
Nur wenige Wochen darauf wird ein zweites Spektakel die Metropole London in den Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit rücken. In der britischen Hauptstadt treffen sich tausende Sportler, um vom 27. Juli bis zum 12. August ihre Kräfte zu messen. Die 30. Olympischen Sommerspiele werden 302 Wettbewerbe aus insgesamt 26 Sportarten umfassen.
Anders als vor vier Jahren in Peking stehen Softball und Baseball nicht mehr auf dem Programm. Dafür gibt es zum ersten Mal seit 88 Jahren wieder das Gemischte-Doppel im Tennis.
Die Wettkämpfe finden an teilweise sehr berühmten Orten in und um die britische Metropole statt. Darunter sind der Hyde Park, Wimbledon und die Horse Guards Parade. Auf dem Paradeplatz im Herzen Londons werden die Beachvolleyballturniere ausgetragen.
Wenn der Tag zur Nacht wird
Ein Schauspiel ganz anderer Art wird am 13. November über Australien und dem südlichen Pazifik stattfinden.
Wenn sich der Mond zwischen Sonne und Erde schiebt, wird hier für etwa vier Minuten der Tag zur Nacht.
Die totale Sonnenfinsternis gehört zu den eher selteneren Himmelsereignissen und Fans scheuen weder Kosten noch Mühe, um diesen beiwohnen zu können.
„Ich muss schnell noch simsen!“
Auch wenn moderne Smartphones mittlerweile mehr bieten, ist sie aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken – sie SMS. Am 3. Dezember feiert die Kurznachricht ihren 20. Geburtstag. „Merry Christmas“ war der Inhalt der ersten SMS und empfangen wurde sie von einem Handy im britischen Vodafone-Netz.
Vom anfänglichen Nebenprodukt hat sich die SMS zur Erfolgsstory entwickelt. Geschätzte 46 Milliarden der kleinen Nachrichten wurden allein 2011 versandt.
Rette sich, wer kann
Nachdem bereits am 21. Oktober 2011 das komplette Universum durch den Gott der Christen zerstört wurde, sorgen Ende Dezember die Götter der Maya für einen Umbruch. Wenn vorher nicht der ominöse Planet X, besser bekannt als Nibiru, unsere Heimat in Stücke reißt, riesige Sonnenstürme das Magnetfeld der Erde umpolen oder eine Konjunktion des Sonnensystems zum galaktischen Zentrum alles Leben auf unserem Planeten vernichten.
Ja, die Propheten werden es im nächsten Jahr nicht einfach haben. Immerhin sagen mehrere Prophezeiungen und Offenbarungen auf vielfältige Weise unser Ende voraus. Hat also einer von ihnen Recht, so irren zwangsläufig alle anderen.
Und sollte es uns wider Erwarten doch nicht erwischen, steht der nächste Weltuntergangstermin schon fest. Den hat der berühmte britische Naturwissenschaftler und Begründer der Gravitationstheorie Sir Isaac Newton für das Jahr 2060 berechnet.
Optionen
Ähnliche Beiträge
Kommentar abgeben






(1 Stimmen, Durchschnitt: 4,00 von 5)

