ADAC mahnt zur Vorsicht

Helau und Alaaf – Karnevalshochburgen am Rosenmontag im Ausnahmezustand

Keine Narrenfreiheit am Steuer (Bild: ADAC)

Die fünfte Jahreszeit lässt die Temperaturen steigen. Zumindest bei Faschings- und Karnevalsanhängern. In den nächsten Tagen und Nächten herrscht ausgelassene Stimmung, buntes Treiben und ausschweifende Heiterkeit.

Wenn die Backen glühen, die Stimme heiser ist und die Nase rot wie ein Tomate schimmert, gilt es allerdings in manchen Dingen noch klaren Kopf zu bewahren.

Sicherheit geht vor

Der ADAC appelliert eindringlich daran, sich nicht angetrunken hinters Steuer zu setzen und stattdessen lieber Bus und Bahn zu nutzen.

Wer mit Alkohol im Blut erwischt wird, riskiert nicht nur Leib und Leben, sondern auch ein saftiges Bußgeld sowie Punkte ins Flensburg. Schon ab 0,3 Promille kann der Führerschein entzogen werden.

Mit Narrenperücke oder Clownsmaske sollte man ebenfalls nicht ins Auto steigen, da hierbei die Sicht und das Gehör eingeschränkt werden können. Die Polizei achtet sehr genau darauf und winkt die Kostümierten sofort rechts raus.

Taschendieben keine Chance geben

Ganz unbeschwert und sorgenlos darf man beim Feiern in der Menge allerdings auch nicht sein. Große Feste mit hohem Menschenandrang sind leider auch ein gefundenes Fressen für Taschendiebe und Trickbetrüger. Im riesigen, engen und dicht gedrängten Durcheinander haben Kriminelle oft leichtes Spiel.

Es ist daher zu empfehlen die Geldbörse und andere Wertsachen nicht einfach hinten locker in die Hosentasche zu stecken, sondern am besten nah am Körper zu tragen. In Abständen sollte man auch prüfen, ob alle wichtigen Wertgegenstände noch da sind, um einen eventuellen Verlust möglichst rechtzeitig zu bemerken.

Auch an Geldautomaten ist vorsicht geboten. Daher ist es sinnvoll darauf zuachten, dass nicht zu viele Menschen um einen herumstehen. Sicherheitshalber sollte man die PIN-Eingabe mit der Hand verdecken.

Brummschädel vermeiden

Unerwünscht - der Kater danach (Bild: Alexander Kreher / aboutpixel.de)

Kopfschmerzen, Mattigkeit, Übelkeit und Erbrechen – die typischen Symptome eines Katers nach einer ausgelassen Nacht sind allseits bekannt. Damit Närrinnen und Narren möglichst glimpflich die nächsten Tagen überstehen, sind ein paar Grundregeln einzuhalten.

Auf Alkohol muss niemand verzichten, er sollte jedoch nur in maßvollen Mengen genossen werden. Um hochprozentige Schnäpse, Weinbrände oder Wodka macht man am besten gleich einen Bogen.

Während des Trinkgelages darf man guten Gewissens auch mal sündigen. Fettreiche, deftige Koste verzögert die Alkoholaufnahme ins Blut. Wichtig ist auch die regelmäßige Zufuhr von Wasser, um einen übermäßigen Flüssigkeitsverlust zu vermeiden.

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