Bertelsmann-Studie: Zu viele unnötige Operationen

Schlagwörter Bertelsmann-Studie, Gesundheit, Natur, Operationen
Veröffentlichung 12.09.2014
Sprache deutsch
Quelle www.zeit.de

Die neue Bertelsmann-Studie zeigt, dass es bezüglich Operationen regionale Unterschiede in Deutschland gibt. Ebenso kommt sie zu dem Ergebnis, dass im Durchschnitt viele Operationen unnötigerweise durchgeführt werden.

Wichtigste Faktoren für oder gegen eine Operation sind laut der Studie nicht die medizinische Notwendigkeit, sondern finanzielle Gründe und die medizinische Infrastruktur. Die Anzahl der durchgeführten OPs ist demnach abhängig von der Verfügbarkeit der Krankenhausbetten. Je mehr Betten, desto mehr OPs, darunter auch unnötige und je weniger Betten, desto weniger OPs, selbst wenn Notwendigkeit besteht.

Ebenso wurden in Regionen mit einer großen Dichte der gleichen Facharztspezialisierung weniger OPs beobachtet, was vermuten lässt, dass der Konkurrenzdruck dazu führt, Patienten möglichst lange zu behalten und sie nicht durch die Lösung des Problems mittels OP zu verlieren.

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