Kramer verlor mitten im WM-Finale die Orientierung

Schlagwörter Christoph Kramer, Deutschland gegen Argentinien, Ezequiel Garay, Lifestyle, sport, WM 2014
Veröffentlichung 17.07.2014
Sprache deutsch
Quelle www.sueddeutsche.de

Eins war alles Zuschauern des WM-Finales am 13. Juli 2014 offensichtlich: Die Anzahl der Blessuren, Prellungen und blutigen Schrammen war ziemlich hoch. Wie heftigen zumindest einer der Zusammenstöße wirklich war, wird jedoch erst jetzt nach einem Interview des italienischen Schiedsrichters Nicola Rizzoli bei der Gazetta dello Sport. Nicht nur, dass Christoph Kramer in der 17. Minute des Finalspiels brutal mit der Schulter des argentinischen Spielers Ezequiel Garay kollidierte – der Zusammenprall ging auch noch alles andere als spurlos an dem Deutschen vorbei.

Obwohl Kramer erst 14 Minuten später gegen André Schürrle ausgetauscht wurde, bestätigt Rizzoli nun, dass der Nationalspieler direkt nach dem Vorfall so orientierungslos war, dass er sich nicht mehr sicher war, sich überhaupt im Finale der Fußballweltmeisterschaft 2014 zu befinden. Erst als Kramer zum wiederholten Male fragte, „ob das wirklich das Finale ist“ wurde dem Schiedsrichter klar, dass der Fußballer ihn nicht veralbern wollte. Mit einem Verdacht auf Gehirnerschütterung schickte er Kramer schließlich vom Platz.

 

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